Was tun, wenn YouTube und Co. die Verbreitung von Fake News tolerieren? Neil Young zeigte Spotify die kalte Schulter. Gert Scobel fordert von Plattform-Betreibern mehr Verantwortung.
FakeNews werden für SocialMedia- und Nachrichtendienste immer mehr zur Grundlage ihres Geschäftsmodells. YouTube verbreitet laut dem Faktencheckteam vom Journalismusprojekt „Correctiv“ die größte Zahl an Falschnachrichten im Internet. Die Plattform ist zudem ein Tor zur Verbreitung von Hass und Gewalt.
„Gibt es ein richtiges Leben im falschen Internet?“ – frei nach Adorno. Gert Scobel erklärt, wie es anders laufen könnte: Statt Videos mit Falschinformationen – beispielsweise zu Gesundheitsthemen – nur zu löschen, könnte es für die Nutzer Verweise auf Fakten und Zahlen geben. Mit anderen Worten: Desinformation widerlegen! Aufklären! Verantwortung übernehmen!
Das Medium beschäftigt sich mit der Rolle digitaler Plattformen wie Facebook, YouTube und Spotify sowie mit den gesellschaftlichen Folgen sozialer Medien. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Wahrheit, Desinformation, Verantwortung und Demokratie im digitalen Raum. Das Video zeigt auf, wie wirtschaftliche Interessen großer Technologieunternehmen mit der Verbreitung von Hass, Verschwörungserzählungen und Fehlinformationen verbunden sind. Anhand konkreter Beispiele wie Spotify und problematischen Podcasts oder dem Einfluss sozialer Medien auf öffentliche Meinungsbildung wird deutlich gemacht, dass digitale Plattformen längst nicht mehr nur neutrale technische Anbieter sind, sondern aktiv gesellschaftliche Prozesse beeinflussen. Gleichzeitig fordert das Medium mehr Verantwortung der Plattformen im Umgang mit Desinformation und plädiert für Aufklärung, Transparenz und demokratische Kontrolle digitaler Räume.