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3 sat | Scobel

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Wie Zuckerberg & Co. auf Moral pfeifen

Veröffentlichung:5.5.2022

Was tun, wenn YouTube und Co. die Verbreitung von Fake News tolerieren? Neil Young zeigte Spotify die kalte Schulter. Gert Scobel fordert von Plattform-Betreibern mehr Verantwortung.

FakeNews werden für SocialMedia- und Nachrichtendienste immer mehr zur Grundlage ihres Geschäftsmodells. YouTube verbreitet laut dem Faktencheckteam vom Journalismusprojekt „Correctiv“ die größte Zahl an Falschnachrichten im Internet. Die Plattform ist zudem ein Tor zur Verbreitung von Hass und Gewalt.

„Gibt es ein richtiges Leben im falschen Internet?“ – frei nach Adorno. Gert Scobel erklärt, wie es anders laufen könnte: Statt Videos mit Falschinformationen – beispielsweise zu Gesundheitsthemen – nur zu löschen, könnte es für die Nutzer Verweise auf Fakten und Zahlen geben. Mit anderen Worten: Desinformation widerlegen! Aufklären! Verantwortung übernehmen!

Das Medium beschäftigt sich mit der Rolle digitaler Plattformen wie Facebook, YouTube und Spotify sowie mit den gesellschaftlichen Folgen sozialer Medien. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Wahrheit, Desinformation, Verantwortung und Demokratie im digitalen Raum. Das Video zeigt auf, wie wirtschaftliche Interessen großer Technologieunternehmen mit der Verbreitung von Hass, Verschwörungserzählungen und Fehlinformationen verbunden sind. Anhand konkreter Beispiele wie Spotify und problematischen Podcasts oder dem Einfluss sozialer Medien auf öffentliche Meinungsbildung wird deutlich gemacht, dass digitale Plattformen längst nicht mehr nur neutrale technische Anbieter sind, sondern aktiv gesellschaftliche Prozesse beeinflussen. Gleichzeitig fordert das Medium mehr Verantwortung der Plattformen im Umgang mit Desinformation und plädiert für Aufklärung, Transparenz und demokratische Kontrolle digitaler Räume.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe zwei sowie für fächerübergreifende Unterrichtseinheiten zu Medienethik, Wahrheit, Verantwortung und Demokratiebildung. Inhaltlich eröffnet das Video vielfältige Anknüpfungspunkte zu ethischen Fragestellungen der digitalen Gesellschaft und zu christlichen Vorstellungen von Wahrheit, Menschenwürde und Verantwortung. Lernende können sich kritisch mit der Frage auseinandersetzen, welche Auswirkungen soziale Medien auf zwischenmenschliche Kommunikation, gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Prozesse haben. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Analyse einzelner Themenbereiche an, etwa zu Desinformation, wirtschaftlichen Interessen digitaler Plattformen oder zur Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft. Besonders geeignet sind Diskussionsphasen, in denen Lernende eigene Erfahrungen mit sozialen Medien reflektieren und Kriterien für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Informationen entwickeln. Ebenso können Vergleiche mit ethischen Positionen aus Religion, Philosophie oder politischer Bildung vorgenommen werden. Das Medium fördert die Medienkompetenz und unterstützt Lernende darin, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und zwischen Meinung, Manipulation und faktenorientierter Information zu unterscheiden. Lehrkräfte sollten dabei berücksichtigen, dass das Video bewusst pointiert formuliert ist und an einigen Stellen starke Wertungen enthält. Deshalb empfiehlt sich eine multiperspektivische Ergänzung durch weitere Materialien oder unterschiedliche Positionen zur Rolle sozialer Medien und digitaler Plattformen. Besonders gewinnbringend ist der Einsatz des Mediums im Zusammenhang mit Themen wie Wahrheit und Lüge, Verantwortung im digitalen Raum, Freiheit und Kontrolle oder ethischen Herausforderungen der Digitalisierung.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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