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Bibelprojekt

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Buchvideo: Könige

Veröffentlichung:6.5.2019

Die Bücher 1. und 2. Könige erzählen die Geschichte der israelitischen Monarchie nach König David – von der Herrschaft Salomos bis zur Zerstörung Jerusalems und der Verbannung nach Babylon. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Könige Israels und Judas ihrem Auftrag gerecht werden, Gottes Volk gerecht zu regieren und dem Bund mit Gott treu zu bleiben. Während Salomo zunächst als weiser König erscheint und den Tempel in Jerusalem errichtet, führt sein Streben nach Macht, Reichtum und politischen Bündnissen schließlich zur Spaltung des Reiches. Israel zerfällt in das Nordreich Israel und das Südreich Juda. Die meisten Könige beider Reiche werden als ungerecht und gottfern beschrieben. Gleichzeitig treten Propheten wie Elia und Elisa auf, die die Herrschenden kritisieren, gegen Götzenverehrung und soziale Ungerechtigkeit auftreten und zur Umkehr aufrufen. Trotz einzelner Reformkönige wie Hiskia oder Josia verschärfen sich Korruption, Gewalt und religiöser Verfall zunehmend. Schließlich werden zuerst das Nordreich durch Assyrien und später Juda durch Babylon zerstört. Dennoch endet das Buch mit einem kleinen Hoffnungsschimmer: Ein Nachkomme Davids wird aus dem Gefängnis freigelassen, was die Hoffnung auf Gottes bleibende Treue wachhält.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche „Königtum in Israel“, „Propheten“, „Bund und Verantwortung“, „Macht und Gerechtigkeit“ oder „Exil und Hoffnung“. Die Bücher der Könige ermöglichen Lernenden einen anschaulichen Zugang zu politischen, religiösen und ethischen Konflikten der biblischen Geschichte. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Macht eingesetzt oder missbraucht wird und welche Verantwortung Führungspersönlichkeiten tragen. Methodisch bieten sich arbeitsteilige Gruppenarbeiten zu einzelnen Königen oder Propheten an, etwa zu Salomo, Ahab, Hiskia, Josia, Elia oder Elisa. Ebenso können die Lernenden Kriterien entwickeln, nach denen „gute“ oder „schlechte“ Herrschaft beurteilt wird, und diese mit heutigen politischen oder gesellschaftlichen Vorstellungen vergleichen. Die prophetische Kritik an sozialer Ungerechtigkeit und Götzenverehrung eröffnet vielfältige Anknüpfungspunkte zu aktuellen Themen wie Machtmissbrauch, Konsum, Verantwortung oder sozialer Ungleichheit. Kreative Methoden wie Rollenspiele, Gerichtsverhandlungen über einzelne Könige, Standbilder oder symbolische Darstellungen des Tempels fördern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Texten. Auch die Bedeutung des Tempels als Ort der Gegenwart Gottes sowie die Symbolik von Exil und Hoffnung können erschlossen werden. Das Medium eignet sich darüber hinaus hervorragend, um den Zusammenhang zwischen geschichtlichen Ereignissen, religiöser Deutung und theologischer Hoffnung zu thematisieren. Lernende werden angeregt, über Treue, Verantwortung, Gerechtigkeit und die Folgen menschlicher Entscheidungen nachzudenken.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

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