Wie könnte eine eucharistietheologisch verantwortete ‚Reform der Reform‘ aussehen? In der vergleichenden Auseinandersetzung mit den stellvertretend für das patristische Erbe stehenden Hochgebetstexten der Basilios-Anaphora sowie des Canon Romanus wird dafür argumentiert, dass die für die lateinische Kirche maßgebliche Wandlungsund Messopfertheologie, die in der Vorstellung einer ‚postkonsekratorischen Aufopferung‘ kulminiert, tatsächlich Ergebnis einer sekundären Deutung des Canon Romanus ist.