Was stärkt Menschen und Systeme in Zeiten radikalen Wandels? Die Resilienzforschung findet hierzu in ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen faszinierende Antworten: psychologische, ökologische, gesellschaftstheoretische und theologische. Gemeinsam ist den Analysen ein Paradigmenwechsel von der Defizitzur Ressourcenorientierung. Mitunter sind jedoch auch negative Phänomene höchst resilient, was zu normativen Unterscheidungen herausfordert. Der folgende Beitrag bietet eine Einführung in die wichtigsten Facetten des Begriffs und fragt nach Unterschieden, Gemeinsamkeiten und Innovationspotentialen.