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Leeroy wills wissen

Wie ist das GELÄHMT ZU SEIN?

Veröffentlichung:1.11.2020

Das Video erzählt die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der nach einem Kopfsprung in einen Pool eine hohe Querschnittslähmung erlitten hat. In eindrücklicher Weise schildert er den Unfall, die Momente im Wasser, die Panik, den anschließenden Krankenhausaufenthalt und den langen Weg zurück ins Leben. Dabei wird deutlich, wie radikal sich sein Alltag verändert hat und wie existenziell die Erfahrung von Kontrollverlust, Abhängigkeit und Angst war. Zugleich zeigt das Medium nicht nur die dramatische Seite des Geschehens, sondern vor allem die Kraft, mit der der Betroffene heute auf sein Leben blickt. Es wird sichtbar, dass Hoffnung, Humor, Beziehungen und neue Lebensziele trotz schwerer Einschränkungen möglich bleiben und dass ein Mensch weit mehr ist als seine Verletzung.

Marcel sitzt heute im Rollstuhl - doch das war nicht immer so! Seit einem tragischen Unfall in einem Swimmingpool hat sich sein Leben stark verändert.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium zahlreiche tiefgehende Anknüpfungspunkte, weil es zentrale Fragen nach Leid, Lebensmut, Menschenwürde, Hoffnung und Inklusion aufwirft. Die Lehrkraft kann zunächst einen sensiblen Einstieg wählen und mit den Lernenden darüber sprechen, wie schnell sich ein Leben durch einen einzigen Moment verändern kann. Anschließend kann die Erzählung des Betroffenen gemeinsam erschlossen werden, wobei besonders auf seine Gefühle, seine Ängste, seine Entwicklung und seine Haltung zum Leben geachtet werden sollte. Didaktisch sinnvoll ist es, nicht nur auf den Unfall selbst zu schauen, sondern vor allem auf die Frage, was dem jungen Mann geholfen hat, weiterzuleben und neue Perspektiven zu entwickeln. Methodisch eignen sich Gesprächsphasen, stille Reflexionsaufgaben, Perspektivwechsel oder auch das Schreiben eines inneren Monologs. Ebenso kann thematisiert werden, wie Gesellschaft mit Menschen umgeht, die nach einem Unfall oder durch eine Behinderung auf Unterstützung angewiesen sind. Damit eröffnet das Medium einen wichtigen Zugang zu Fragen von Inklusion und Akzeptanz. Im Religionsunterricht lassen sich zudem Bezüge zu biblischen Themen herstellen, etwa zur Zuwendung Jesu zu kranken und verletzlichen Menschen, zur Hoffnung gegen Verzweiflung oder zur Würde jedes Menschen unabhängig von Leistung und körperlicher Unversehrtheit. Wichtig ist eine behutsame Gesprächsführung, damit die Lernenden nicht beim Staunen über das Außergewöhnliche stehen bleiben, sondern zur Frage geführt werden, was ein erfülltes Leben ausmacht und wie Menschen einander in Krisen tragen können. Das Medium fördert so Empathie, Nachdenklichkeit und eine Haltung des Respekts gegenüber Menschen, deren Lebensweg anders verlaufen ist als der eigene.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | E2 Gotteswort im Menschenwort – Themen der Bibel und ihre Aneignung

E2.3 Ausblicke auf das Ende.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen
  • Auferstehung mitten im Leben

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 3. Das Leid und die Frage nach Gott.

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