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Viera PirkerÖsterreichisches Religionspädagogisches FORUMAndrea Lehner-Hartmann

Viera Pirker,

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM,

Andrea Lehner-Hartmann

Die Bedeutung von Religion in der Arbeit mit geflüchteten SchülerInnen

Veröffentlichung:1.1.2018

In einer Fokusgruppe haben muslimische und katholische ReligionslehrerInnen über ihre Erfahrungen mit Flucht und Geflüchteten im schulischen Kontext diskutiert. Sequenzanalytische Auswertungen ermöglichen vertiefte Analysen zur Frage der Religionsfreiheit angesichts intersektionaler Verschränkungen.

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Lehner-Hartmann und Pirker berichten aus dem empirischen Forschungsprojekt ‚Leben und Lernen von und mit geflüchteten Menschen' (Institut für Praktische Theologie, Universität Wien). Das religionspädagogische Teilprojekt untersuchte, wie sich die Begegnung mit Geflüchteten auf Lehrkräfte und das Schulsystem auswirkt. In zwei Forschungsseminaren (WS 2016/17) wurden Erfahrungen von muslimischen und katholischen ReligionslehrerInnen mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen erhoben. Eine Fokusgruppe dieser Lehrkräfte diskutierte ihre Erfahrungen. Der sequenzanalytische Zugang ermöglicht eine Tiefenanalyse der Diskurse. Zentrale Befunde: Die Frage der Religionsfreiheit wird im Kontext von Geflüchteten besonders komplex, da Geschlecht, Religion, Kultur, Herkunft und Bildungshintergrund intersektional verschränkt sind. Die Lehrkräfte berichten von Unsicherheiten im Umgang mit religiösen Praktiken und Identitäten geflüchteter SchülerInnen. Der Beitrag plädiert für forschendes Lernen als religionspädagogische Haltung.

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