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Deine Persönlichkeit, dein Recht – Art. 2 GG (Powerpoint zur Stunde)

Veröffentlichung:1.1.2025

Das Medium „Deine Persönlichkeit, dein Recht: Art. 2 GG“ thematisiert das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und erschließt Artikel 2 des Grundgesetzes ausgehend von lebensnahen Beispielen. Als einführendes Beispiel wird der ehemalige Skirennläufer Felix Neureuther vorgestellt. Im Zentrum steht die Aussage, dass jeder Mensch so sein darf, wie er möchte, solange dadurch die Rechte anderer nicht verletzt werden. Konkretisiert wird dies anhand von Bereichen wie Musikgeschmack, Freundschaften und Kleidung sowie anhand möglicher Grenzüberschreitungen durch Ausgrenzung, Beleidigungen oder zu hohe Lautstärke. Die Lernenden werden anschließend dazu aufgefordert, sich darüber auszutauschen, was die freie Entfaltung der Persönlichkeit für sie selbst bedeutet, wo sie diese Freiheit in ihrem Alltag erleben und an welchen Stellen das eigene Verhalten die Freiheit anderer einschränken kann. Das Medium führt damit von der rechtlichen Grundlage über konkrete Alltagssituationen zur persönlichen Reflexion und zur Frage nach einem toleranten und respektvollen Zusammenleben.

Die Powerpoint zur Stunde ist ebenfalls auf ru-digital im dropdownmenü eingebettete Medien verfügbar.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders dazu, die zunächst abstrakte Aussage von Artikel 2 des Grundgesetzes mit der Lebenswelt der Lernenden zu verbinden. Die Themen Kleidung, Freundschaften, Hobbys und Musikgeschmack bieten unmittelbare Anknüpfungspunkte an Erfahrungen mit Individualität und persönlichen Entscheidungen. Gleichzeitig verdeutlichen die Beispiele Ausgrenzung, Beleidigung und störende Lautstärke, dass persönliche Freiheit nicht grenzenlos verstanden werden kann, sondern dort begrenzt wird, wo die Rechte und Freiheiten anderer Menschen betroffen sind. Für den Religionsunterricht eröffnet dieser Grundgedanke vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Menschenwürde, Individualität, Freiheit, Verantwortung, Respekt und Toleranz. Die Lernenden können erkennen, dass die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und die Achtung des anderen Menschen zusammengehören. Methodisch bietet sich zunächst ein Einstieg über die Frage an, wodurch sich die eigene Persönlichkeit ausdrückt. Die Lernenden können Begriffe wie Kleidung, Musik, Interessen, Freundschaften, Sprache oder Freizeitgestaltung sammeln und anschließend überlegen, welche Entscheidungen sie selbst treffen möchten. Darauf aufbauend kann der Wortlaut von Artikel 2 betrachtet werden. Die Formulierung sollte gemeinsam in eine für die Lerngruppe verständliche Sprache übertragen werden. Falls die Begriffe „verfassungsmäßige Ordnung“ und „Sittengesetz“ thematisiert werden, enthält das Medium entsprechende Erläuterungen für die Lehrkraft. Besonders geeignet ist anschließend die Gegenüberstellung von erlaubten Formen persönlicher Entfaltung und Verhaltensweisen, durch die andere beeinträchtigt werden. Dabei sollten die Lernenden nicht nur vorgegebene Beispiele einordnen, sondern eigene Situationen aus Schule, Familie, Freundeskreis und digitaler Kommunikation entwickeln. Auf diese Weise lässt sich herausarbeiten, dass ein und dieselbe Freiheit aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden kann. Eine Person möchte beispielsweise ihre Musik hören, während eine andere Person Ruhe benötigt. Solche Situationen eignen sich für kurze Fallgespräche, in denen die Lernenden begründen, welche Interessen aufeinandertreffen und wie eine respektvolle Lösung aussehen könnte. Die im Medium vorgesehene Partnerarbeit kann zur Vertiefung genutzt werden. Die Lernenden tauschen sich darüber aus, was freie Persönlichkeitsentfaltung für sie bedeutet, wo sie diese im Alltag wahrnehmen und wann ihr eigenes Verhalten die Freiheit anderer berühren könnte. Anschließend können zentrale Gedanken im Plenum gesammelt und nach den Kategorien Freiheit, Grenze und Verantwortung geordnet werden. Für eine religionspädagogische Vertiefung kann die Frage angeschlossen werden, warum jeder Mensch das Recht haben sollte, anders zu sein. Hier können Vorstellungen von der Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen sowie der verantwortliche Umgang mit Mitmenschen einbezogen werden. Ebenso bietet sich eine Verbindung zu Nächstenliebe, Respekt und Toleranz an. Zum Abschluss können die Lernenden persönliche Regeln für einen Umgang formulieren, der sowohl die eigene Entfaltung als auch die Freiheit anderer ermöglicht. Der im Material formulierte Gedanke, offen, vorurteilsfrei und tolerant auf andere Menschen zuzugehen, eignet sich dafür als abschließender Impuls. So verbindet das Medium rechtliches Orientierungswissen mit persönlicher Reflexion, ethischer Urteilsbildung, Perspektivübernahme und verantwortlichem Handeln.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

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