Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium zahlreiche didaktische Anknüpfungspunkte. Lernenden kann zunächst über die eindrücklichen Fotografien, etwa von ausgetrockneten Landschaften oder betroffenen Menschen, ein emotionaler Zugang ermöglicht werden. Eine Bildbetrachtung kann dazu dienen, erste Wahrnehmungen zu sammeln und Fragen zu entwickeln. Anschließend kann das Thema Schöpfungsverantwortung vertieft werden, indem biblische Texte zur Schöpfung sowie Impulse aus der Enzyklika Laudato si aufgegriffen werden. Lernenden können erarbeiten, inwiefern der Mensch Verantwortung für die Welt trägt und welche Folgen ein rücksichtsloser Umgang mit der Natur hat. Methodisch bieten sich Gruppenarbeit, Diskussionen oder kreative Aufgaben an, etwa das Verfassen von Briefen aus der Perspektive betroffener Menschen oder das Entwickeln eigener Handlungsideen zum Schutz der Umwelt. Auch ein Vergleich zwischen der eigenen Lebensweise und den dargestellten Lebensrealitäten kann zur Reflexion anregen. Ziel ist es, ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge zu fördern, ethische Urteilsfähigkeit zu entwickeln und die Bedeutung von Verantwortung im christlichen Sinne zu erschließen.