Die Unterrichtsstunde "Kann der Glaube Berge versetzen" Mit zehn Seiten und drei Materialien beleuchtet ein modernes Vorverständnis von Wundern kritisch und bietet eine alternative Erschließung neutestamentlicher Wundergeschichten. Im Zentrum steht die Einsicht, dass Wunder im Neuen Testament nicht als naturwissenschaftliche Durchbrechung von Naturgesetzen zu verstehen sind, sondern als intensive Erfahrungen göttlicher Wirkmacht in Situationen menschlicher Not. Der Text bündelt Kernaussagen der Evangelien, etwa dass Jesus keine Schauwunder vollbringt, sondern Menschen in Freiheit führt, dass Heil in der personalen Begegnung geschieht und dass Wundergeschichten untrennbar zur Reich Gottes Botschaft gehören. Daran anschließend werden didaktische Konsequenzen und konkrete Unterrichtswege vorgestellt, die Lernende existenziell ansprechen und die Hoffnungsdimension der Erzählungen in den Vordergrund rücken.