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Bildkarte: Abraham und Sara brechen auf

aus der ru-digital Bildkartensammlung für den Religionsunterricht

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Bild zeigt Abraham und Sara auf ihrem Weg durch eine weite, offene Landschaft. Die Sonne steht hoch am Himmel und taucht die Szene in warmes, intensives Licht. Neben ihnen steht ein Esel mit Gepäck – Zeichen des Unterwegsseins. Beide blicken in die Ferne, nicht zurück. Die Landschaft wirkt groß und unüberschaubar, zugleich aber lichtdurchflutet und hoffnungsvoll. Das Bild hält den Moment des Aufbruchs fest: Noch ist kein Ziel sichtbar, nur der Weg vor ihnen. Es geht nicht um Ankommen, sondern um Vertrauen im Gehen.

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Das Motiv bezieht sich auf Genesis 12,1–4: Gott fordert Abraham auf, sein Land, seine Verwandtschaft und das Haus seines Vaters zu verlassen und in ein Land zu ziehen, das Gott ihm zeigen wird. Diese Zusage ist mit einer Verheißung verbunden: „Ich will dich segnen.“ Abraham geht – ohne das Ziel zu kennen. Auch Sara geht mit. Ihr Vertrauen ist nicht blind, sondern getragen von einer Zusage.


Die Szene greift zentrale Themen der Abrahamserzählung auf: Aufbruch, Verheißung, Vertrauen und Segenszusage. Der helle Sonnenhorizont kann symbolisch für Gottes Führung gelesen werden. Abraham wird in der biblischen Tradition als „Vater des Glaubens“ verstanden (vgl. Hebr 11,8–10). Sein Vertrauen zeigt sich im Gehen – im Loslassen von Sicherheiten.


Das Bild eignet sich besonders, um Glauben als Weg zu deuten: Gott zeigt nicht alles im Voraus, sondern ruft zum Aufbruch. Vertrauen heißt: den ersten Schritt wagen.


Das Bild eignet sich als Einstiegsbild in die Abraham-Einheit oder als Impuls für das Thema „Aufbrechen – Neues wagen“.


Mögliche Leitfragen:


Was lassen Abraham und Sara zurück?


Warum gehen sie trotzdem?


Wohin schauen sie?


Kennst du Situationen, in denen man etwas Neues beginnen muss?


Didaktisch kann das Bild mit Lebensweltbezügen verbunden werden: Umzug, Schulanfang, neue Klasse, neue Freundschaften. Auch eine Verbindung zu den Vertrauensbildern (Fahrradfahren, Handhalten, gegenseitige Hilfe) ist möglich: Vertrauen bedeutet Bewegung.


Methodisch bieten sich Standbilder, Wegkarten („Mein Lebensweg“), das Gestalten einer Verheißungs-Sonne oder das Schreiben eines inneren Monologs („Was denkt Sara?“) an.


Das Bild unterstützt die Entwicklung eines Gottesbildes, das ruft, segnet und begleitet – auch wenn der Weg noch nicht sichtbar ist.

Bild

CC BY-SA

16.2.2026

Schulpastoral ,konfessionelle Kooperation ,Interreligiöser Dialog

Anregung

Menschen & Welt ,Bibel & Tradition ,Gott ,Jesus Christus ,Kirche ,Religionen

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einfach

Lernen mit heterogenen Lerngruppen

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