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Das Kirchenjahr (einfach und kurz erklärt)

Veröffentlichung:4.6.2025

Das Video stellt das Kirchenjahr als zeitliche Ordnung des christlichen Glaubens dar und erläutert seine wichtigsten Abschnitte und Feste. Es zeigt, wie sich das Leben Jesu Christi im Rhythmus des Jahres widerspiegelt, von Advent und Weihnachten über die Fastenzeit und Ostern bis hin zu Pfingsten und der Zeit im Jahreskreis. Dabei wird deutlich, dass das Kirchenjahr nicht nur ein Kalender mit Festtagen ist, sondern eine spirituelle Struktur, die Glauben, Feiern und Alltag miteinander verbindet. Feste, Farben, Symbole und Bräuche helfen den Gläubigen, zentrale Inhalte des christlichen Glaubens immer wieder neu zu bedenken und zu erleben.

Das Video gibt einen Überblick über das Kirchenjahr und stellt zahlreiche christliche Feste vor. Der Weg führt vom Advent über Weihnachten, Epiphanie und die Fastenzeit bis zu Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und weiteren Festen im Jahreskreis. Auch Erntedank, Reformationstag, Allerheiligen, Allerseelen, Buß und Bettag, Ewigkeitssonntag und Christkönigssonntag werden angesprochen. Zusätzlich erläutert das Video ausgewählte Gedenktage wie Barbara, Nikolaus und Lucia. Dabei werden biblische Bezüge, kirchliche Feiern sowie Bräuche wie Adventskranz, Aschekreuz, Palmzweige, Osterfeuer und Prozessionen vorgestellt. Abschließend beschreibt das Medium das Kirchenjahr als wiederkehrenden Kreislauf von Erwartung, Erinnerung, Trauer, Freude, Hoffnung und Neubeginn.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe sowie in der Sekundarstufe I, kann aber auch in der Sekundarstufe II zur Wiederholung und Vertiefung liturgischer Grundlagen eingesetzt werden. Methodisch bietet sich ein anschaulicher und handlungsorientierter Zugang an, etwa durch das Gestalten eines Kirchenjahreskreises, das Arbeiten mit Symbolen und liturgischen Farben oder das Zuordnen von Festen und biblischen Ereignissen. Auch das Einbinden von Liedern, Gebeten und Bräuchen aus den jeweiligen Zeiten fördert ganzheitliches Lernen. Gesprächsimpulse wie „Welche Feste sind dir besonders wichtig?“ oder „Warum brauchen Menschen Zeiten des Feierns und der Besinnung?“ unterstützen die persönliche Auseinandersetzung. Das Medium hilft Schülerinnen und Schülern, das Kirchenjahr nicht nur als kirchliche Ordnung, sondern als lebensnahe Orientierung für Zeit, Sinn und Glauben zu verstehen.

Das Video eignet sich als Einführung in das Kirchenjahr und bietet einen umfangreichen Überblick über christliche Feste, Festzeiten, Farben, Symbole und Bräuche. Wegen der großen Zahl behandelter Tage sollte es nicht ausschließlich in einem Durchgang gezeigt werden. Sinnvoll ist eine Aufteilung in mehrere Abschnitte. Mögliche Einheiten sind Advent und Weihnachten, Fastenzeit und Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten sowie die Feste im weiteren Jahresverlauf.

Als Einstieg können die Lernenden bekannte Feste und Gedenktage auf Karten notieren. Anschließend werden diese nach Jahreszeiten geordnet. Nach dem Anschauen prüfen die Lernenden, welche Feste zum Kirchenjahr gehören, welche staatliche Feiertage sind und welche vor allem als familiäre oder gesellschaftliche Bräuche wahrgenommen werden. So wird deutlich, dass kirchliche, staatliche und kulturelle Kalender nicht vollständig übereinstimmen.

Das Kirchenjahr kann als großer Kreis dargestellt werden. Die Lernenden tragen die Festzeiten und wichtigen Feste an den passenden Stellen ein. Sie ergänzen Farben, Symbole und zentrale Glaubensaussagen. Advent kann beispielsweise mit Violett, einem Adventskranz und dem Begriff Erwartung verbunden werden. Weihnachten erhält Weiß oder Gold, eine Krippe und den Begriff Menschwerdung. Die Fastenzeit wird mit Violett, Asche und Umkehr dargestellt. Ostern erhält Weiß oder Gold, die Osterkerze und den Begriff Auferstehung. Pfingsten kann mit Rot, Feuer und Heiliger Geist verbunden werden.

Die Lernenden sollten erkennen, dass sich das Kirchenjahr nicht allein an den vier Jahreszeiten orientiert. Einige Feste besitzen ein festes Datum, andere hängen vom Ostertermin ab. Weihnachten wird jedes Jahr am 25. Dezember gefeiert. Ostern ist dagegen ein bewegliches Fest. Von seinem Termin werden unter anderem Aschermittwoch, Palmsonntag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten bestimmt.

Die Darstellung sollte konfessionell differenziert werden. Nicht alle im Video genannten Feste besitzen in allen christlichen Kirchen dieselbe Bedeutung. Fronleichnam, Allerheiligen, Allerseelen und das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Maria sind besonders in der römisch katholischen Kirche bedeutsam. Der Reformationstag, der Buß und Bettag sowie der Ewigkeitssonntag gehören besonders zur evangelischen Tradition. Der Christkönigssonntag bildet in der römisch katholischen Kirche den Abschluss des Kirchenjahres. In evangelischen Kirchen übernimmt der Ewigkeitssonntag diese Funktion.

Zur arbeitsteiligen Erschließung können Gruppen jeweils ein Fest untersuchen. Jede Gruppe beantwortet dieselben Fragen: Wann wird das Fest gefeiert, welches biblische Ereignis steht im Mittelpunkt, welche Farbe gehört dazu, welche Symbole werden verwendet, welche Bräuche gibt es und in welchen Konfessionen ist das Fest besonders wichtig? Die Ergebnisse können als Ausstellung, Kalender, Lernplakat oder digitale Präsentation zusammengeführt werden.

Die Adventszeit sollte nicht nur als ruhige Vorbereitung auf ein Familienfest dargestellt werden. Das Wort Advent bedeutet Ankunft. Christinnen und Christen erinnern sich an die erwartete Geburt Jesu und verbinden damit die Hoffnung auf das Kommen Gottes. Der Advent umfasst vier Sonntage. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen macht das Warten sichtbar. Gleichzeitig kann im Unterricht besprochen werden, wie sich religiöse Erwartung, Geschenkekauf und gesellschaftlicher Weihnachtsbetrieb zueinander verhalten.

Bei Weihnachten sollte zwischen Heiligabend und den Weihnachtstagen unterschieden werden. Heiligabend ist der Abend vor dem ersten Weihnachtstag. Im Mittelpunkt des christlichen Weihnachtsfestes steht die Geburt Jesu und damit der Glaube, dass Gott den Menschen in Jesus nahekommt. Geschenke, Lichter und Weihnachtsbaum sind kulturelle Bräuche, aber nicht die eigentliche religiöse Aussage des Festes.

Epiphanie am 6. Januar erinnert an die Erscheinung Jesu und an seine Bedeutung für die Welt. Die volkstümliche Bezeichnung Heilige Drei Könige bezieht sich auf die Sterndeuter aus dem Matthäusevangelium. Dort werden weder ihre Namen noch ihre genaue Anzahl genannt. Die Zahl drei wurde später aus den drei Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe abgeleitet. Beim Sternsingen sammeln Kinder und junge Menschen Spenden für Hilfsprojekte und schreiben einen Segensspruch an Häuser.

Die Taufe Jesu wird in der römisch katholischen Ordnung gewöhnlich am Sonntag nach Epiphanie gefeiert. In anderen Kirchen bestehen teilweise andere Termine und Traditionen. Wasser kann dabei als Zeichen von Leben, Reinigung, Tod und Neubeginn erschlossen werden. Der Unterricht kann an die eigenen Erfahrungen der Lernenden mit Taufe, Wasser und Segenshandlungen anknüpfen, ohne persönliche religiöse Zugehörigkeit vorauszusetzen.

Die Fastenzeit beginnt in den westlichen Kirchen mit Aschermittwoch. Die Zahl vierzig erinnert an biblische Zeiten der Vorbereitung und Prüfung. Christliches Fasten bedeutet nicht nur den Verzicht auf Süßigkeiten oder Fleisch. Es kann auch Gebet, Umkehr, soziales Handeln, bewussten Konsum und die Veränderung schädlicher Gewohnheiten umfassen. Die Lernenden können eine freiwillige Idee entwickeln, mit der sie ihren Alltag für einen begrenzten Zeitraum bewusster gestalten.

Das Aschekreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und ruft zur Umkehr auf. Das Thema sollte behutsam behandelt werden, da Sterblichkeit und Verlust persönliche Erfahrungen berühren können. Die Lernenden können untersuchen, warum die christliche Tradition Endlichkeit nicht verdrängt und welche Hoffnung sie dem Tod gegenüberstellt.

Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag bilden mit weiteren Tagen die Karwoche. Sie führen vom Einzug Jesu in Jerusalem über das letzte Mahl und die Kreuzigung bis zur Grabesruhe. Die Bezeichnung Gründonnerstag hat nicht einfach mit der Farbe Grün zu tun. Ihre sprachliche Herkunft ist nicht abschließend geklärt. Der Tag erinnert besonders an das letzte Mahl Jesu, die Gemeinschaft seiner Jünger und in vielen Traditionen auch an die Fußwaschung.

Am Karfreitag erinnern Christinnen und Christen an die Kreuzigung und den Tod Jesu. Die Gestaltung ist in den Konfessionen unterschiedlich. Die Aussage, Kirchen seien an diesem Tag grundsätzlich dunkel und völlig ohne Schmuck, ist daher zu allgemein. Typisch sind jedoch eine zurückgenommene Gestaltung, Stille, Gebet und die Beschäftigung mit der Leidensgeschichte Jesu.

Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe. Die Feier der Osternacht beginnt je nach Tradition am Abend oder in der Nacht und gehört liturgisch bereits zum Osterfest. Licht, Feuer und Wasser symbolisieren den Übergang von Tod zu Leben. Die Osterkerze kann als zentrales Symbol genauer untersucht werden.

Ostern ist das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu. Eier, Osterfeuer und Frühlingszeichen können auf neues Leben verweisen, sind aber von der christlichen Glaubensaussage zu unterscheiden. Der Unterricht sollte verdeutlichen, dass die Auferstehung nicht lediglich als allgemeines Erwachen der Natur verstanden wird.

Christi Himmelfahrt wird am vierzigsten Tag der Osterzeit gefeiert. Das Fest bedeutet nicht, dass Jesus nach christlichem Verständnis räumlich in den sichtbaren Himmel geflogen sei. Es drückt aus, dass der auferstandene Christus bei Gott ist und nicht mehr in derselben Weise wie zuvor sichtbar unter seinen Jüngern lebt.

Pfingsten wird am fünfzigsten Tag der Osterzeit gefeiert. Es erinnert an die Gabe des Heiligen Geistes und an den Beginn der weltweiten Verkündigung des Evangeliums. Feuer, Wind, Taube und verschiedene Sprachen sind wichtige Symbole. Die Lernenden können die Pfingsterzählung daraufhin untersuchen, wie Verständigung trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede möglich wird.

Der Sonntag nach Pfingsten heißt in der evangelischen Tradition Trinitatis und in der römisch katholischen Kirche Dreifaltigkeitssonntag. Gefeiert wird der Glaube an den einen Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das Video beschreibt dieses Fest zu eng als Tag, an dem die Kirche den Gläubigen ein Geheimnis erklärt. Tatsächlich geht es um Feier, Bekenntnis und Nachdenken über das christliche Gottesverständnis.

Fronleichnam ist ein römisch katholisches Fest und wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert. Es feiert die bleibende Gegenwart Christi in der Eucharistie. Der Name bedeutet Leib des Herrn und hat nichts mit einem Leichnam im heutigen Sprachgebrauch zu tun. Prozessionen, Gesang, Gebet und geschmückte Altäre gehören vielerorts zur Feier.

Erntedank besitzt in Deutschland keinen überall einheitlichen Termin. In vielen Gemeinden wird es am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Früchte, Brot und Gemüse im Kirchenraum verweisen auf Dankbarkeit, die Abhängigkeit des Menschen von der Natur und die Verantwortung für eine gerechte Verteilung von Lebensmitteln. Daraus können Unterrichtsthemen wie Hunger, Lebensmittelverschwendung, Landwirtschaft und Bewahrung der Schöpfung entwickelt werden.

Der Reformationstag am 31. Oktober erinnert nicht nur an den persönlichen Mut Martin Luthers. Im Mittelpunkt stehen die Reformation und ihre theologischen Anliegen. Dazu gehören die Bedeutung der Bibel, die Rechtfertigung des Menschen aus Glauben und die Erneuerung der Kirche. Neben Luther sollten weitere Beteiligte und die problematischen Folgen der konfessionellen Trennung berücksichtigt werden.

Allerheiligen am 1. November ist in der römisch katholischen Kirche das Fest aller Heiligen. Allerseelen am 2. November dient besonders dem Gedenken an die Verstorbenen. Der Besuch und die Segnung von Gräbern werden in der Praxis häufig bereits mit Allerheiligen verbunden. Im Unterricht sollte zwischen den beiden Tagen unterschieden werden.

Der Buß und Bettag ist ein evangelischer Gedenktag. Buße bedeutet im christlichen Verständnis nicht nur Bestrafung oder Schuldgefühl, sondern Besinnung, Umkehr und die Bereitschaft zur Veränderung. Der Tag kann genutzt werden, um über Verantwortung, Vergebung und Neuanfang nachzudenken.

Am letzten Sonntag des evangelischen Kirchenjahres wird der Ewigkeitssonntag begangen. Dabei wird der Verstorbenen gedacht und die Hoffnung auf ein Leben bei Gott ausgedrückt. In der römisch katholischen Kirche wird am letzten Sonntag des Kirchenjahres der Christkönigssonntag gefeiert. Beide liegen unmittelbar vor dem ersten Advent, gehören aber zu unterschiedlichen konfessionellen Ordnungen.

Die Aussage zum 8. Dezember muss sachlich korrigiert werden. Das römisch katholische Hochfest bezieht sich nicht auf die Geburt Marias. Gefeiert wird die Überzeugung, dass Maria vom Beginn ihres Lebens an von der Erbsünde bewahrt wurde. Dieses Fest darf auch nicht mit der Jungfrauengeburt Jesu verwechselt werden.

Die Gedenktage von Barbara, Nikolaus und Lucia können genutzt werden, um zwischen historisch gesicherten Informationen, Heiligenlegenden und später entstandenen Bräuchen zu unterscheiden. Barbarazweige, Nikolausgaben und Lichterfeiern zeigen, wie religiöse Erinnerungen mit regionalen Traditionen verbunden werden. Dabei sollte Nikolaus von Myra deutlich von modernen Darstellungen des Weihnachtsmannes unterschieden werden.

Die Lernenden können abschließend ein Fest auswählen und seine persönliche, religiöse und gesellschaftliche Bedeutung beurteilen. Alternativ gestalten sie einen eigenen Kirchenjahreskalender. Dieser sollte Datum, Glaubensaussage, liturgische Farbe, biblischen Bezug und mindestens einen Brauch enthalten. Eine Reflexion darüber, welche Feste auch Menschen ohne kirchliche Bindung prägen, fördert die Wahrnehmung religiöser Spuren im Alltag.


Was ist das Kirchenjahr? Das Kirchenjahr ist die jährlich wiederkehrende Ordnung christlicher Festzeiten, Feste und Gedenktage. Es erinnert an zentrale Ereignisse des Lebens Jesu und an wichtige Inhalte des christlichen Glaubens.

Wann beginnt das Kirchenjahr? In den westlichen Kirchen beginnt es mit dem ersten Advent.

Warum beginnt das Kirchenjahr nicht am 1. Januar? Es folgt einer religiösen Ordnung und nicht dem bürgerlichen Kalender. Der Advent eröffnet den Weg der Erwartung und Vorbereitung auf Weihnachten.

Welche Feste besitzen ein festes Datum? Weihnachten, Epiphanie, Reformationstag, Allerheiligen, Allerseelen und viele Heiligengedenktage werden an einem festen Kalendertag begangen.

Welche Feste sind beweglich? Ostern und die davon abhängigen Feste besitzen kein festes Kalenderdatum. Dazu gehören unter anderem Aschermittwoch, Palmsonntag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Was bedeutet Advent? Advent bedeutet Ankunft. Die Zeit erinnert an die Erwartung der Geburt Jesu und an die Hoffnung auf das Kommen Gottes.

Was feiern Christinnen und Christen an Weihnachten? Sie feiern die Geburt Jesu und den Glauben, dass Gott in Jesus Mensch wird und den Menschen nahekommt.

Wer waren die Heiligen Drei Könige? Das Matthäusevangelium erzählt von Sterndeutern aus dem Osten. Ihre Zahl, Namen und königliche Würde stammen aus späteren Traditionen.

Was bedeutet das Sternsingen? Kinder und junge Menschen ziehen als Sterndeuter verkleidet von Haus zu Haus, bringen einen Segenswunsch und sammeln Spenden für Hilfsprojekte.

Warum wurde Jesus getauft? Die Evangelien beschreiben die Taufe als Beginn seines öffentlichen Wirkens. Sie bringt seine besondere Beziehung zu Gott und seinen Auftrag zum Ausdruck.

Warum dauert die Fastenzeit ungefähr vierzig Tage? Die Zahl erinnert an biblische Zeiten der Prüfung und Vorbereitung, besonders an die vierzig Tage Jesu in der Wüste.

Was bedeutet Fasten? Fasten ist eine Form bewusster Einschränkung und geistlicher Vorbereitung. Es kann mit Gebet, Umkehr, sozialem Engagement und einem veränderten Lebensstil verbunden werden.

Welche Bedeutung besitzt das Aschekreuz? Es erinnert an die Vergänglichkeit des Lebens und ruft zu Besinnung und Umkehr auf.

Was geschah nach biblischer Überlieferung am Palmsonntag? Jesus zog auf einem Esel in Jerusalem ein und wurde von Menschen mit Zweigen begrüßt.

Woran erinnert Gründonnerstag? Der Tag erinnert an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern, an Brot und Wein sowie an Gemeinschaft und Abschied.

Was wird am Karfreitag begangen? Christinnen und Christen erinnern an die Kreuzigung und den Tod Jesu.

Was bedeutet der Karsamstag? Er ist der Tag der Grabesruhe Jesu und bildet den Übergang zwischen der Trauer des Karfreitags und der Freude über die Auferstehung.

Warum ist Ostern das zentrale christliche Fest? Ostern feiert die Auferstehung Jesu und die Hoffnung, dass Tod und Leid nicht das letzte Wort besitzen.

Welche Bedeutung haben Osterfeuer und Osterkerze? Sie stehen für Christus als Licht und für den Übergang aus Dunkelheit und Tod zu Hoffnung und Leben.

Wann wird Christi Himmelfahrt gefeiert? Das Fest wird am vierzigsten Tag der Osterzeit begangen.

Was bedeutet Christi Himmelfahrt? Es bringt den Glauben zum Ausdruck, dass der auferstandene Christus bei Gott ist.

Was feiern Christinnen und Christen an Pfingsten? Sie feiern die Gabe des Heiligen Geistes und den Beginn der Verkündigung des Evangeliums über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.

Warum ist Rot eine Farbe des Pfingstfestes? Rot erinnert an Feuer, Kraft, Begeisterung und das Wirken des Heiligen Geistes.

Was bedeutet Dreieinigkeit? Der Begriff bezeichnet den christlichen Glauben an den einen Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Was wird an Fronleichnam gefeiert? Die römisch katholische Kirche feiert die bleibende Gegenwart Christi in der Eucharistie.

Was bedeutet der Name Fronleichnam? Die ältere Wortbedeutung lautet Leib des Herrn. Der Name bezeichnet nicht einen toten Körper.

Welche Bedeutung hat Erntedank? Das Fest bringt Dankbarkeit für Nahrung und Natur zum Ausdruck. Es erinnert zugleich an die Verantwortung für Schöpfung und gerechte Verteilung.

Woran erinnert der Reformationstag? Er erinnert an die Reformation und an das Anliegen, Glauben, Kirche und Theologie auf der Grundlage des Evangeliums zu erneuern.

Was ist der Unterschied zwischen Allerheiligen und Allerseelen? Allerheiligen ist das Fest aller Heiligen. Allerseelen dient besonders dem Gebet und Gedenken für die Verstorbenen.

Was bedeutet Buße? Buße bedeutet Besinnung, Umkehr und Veränderung. Sie beschränkt sich nicht auf Strafe oder Schuldgefühl.

Was ist der Ewigkeitssonntag? Er ist der letzte Sonntag des evangelischen Kirchenjahres. Die Gemeinden erinnern an Verstorbene und an die christliche Hoffnung über den Tod hinaus.

Was wird am Christkönigssonntag gefeiert? Die römisch katholische Kirche bekennt Christus als König und Herrn der Welt. Das Fest beendet dort das Kirchenjahr.

Was feiert die römisch katholische Kirche am 8. Dezember? Sie feiert die ohne Erbsünde erfolgte Empfängnis Marias. Das Fest bezieht sich nicht auf die Geburt Marias und nicht auf die Jungfrauengeburt Jesu.

Wer war Nikolaus? Nikolaus war nach der kirchlichen Tradition ein Bischof von Myra, der für seine Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit bekannt wurde.

Warum werden am Barbaratag Zweige geschnitten? Die Zweige sollen bis Weihnachten blühen. Sie sind Zeichen für Hoffnung und neues Leben in der dunklen Jahreszeit.

Wer war Lucia? Lucia wird als christliche Märtyrerin verehrt. Ihr Gedenktag ist besonders in Skandinavien mit Licht, Kerzen und Gesang verbunden.

Warum wiederholt sich das Kirchenjahr? Die Wiederholung ermöglicht es, zentrale Glaubensinhalte immer neu zu erinnern, zu feiern und auf das eigene Leben zu beziehen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.3 In Gemeinschaft leben: Das Volk Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Ich und Wir – Christen leben in Gemeinschaft

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