Die Erzählung spielt im ersten Jahr von Jesu Wirken, um die Mittagszeit am Jakobsbrunnen bei Sychar. Jesus, müde von der Reise, bittet eine Samariterin um Wasser – ein unerwartetes Gespräch, da Juden normalerweise keinen Kontakt zu Samaritern pflegten. Im Verlauf des Gesprächs spricht Jesus vom „lebendigen Wasser“, das er geben kann – ein Bild für Gottes Liebe, Vergebung und neues Leben. Die Frau erkennt schließlich, dass er der Messias ist, und läuft ins Dorf, um den Menschen von ihm zu erzählen. Viele Bewohner kommen daraufhin selbst zu Jesus und glauben an ihn.
Didaktisch zielt die Lektion darauf, den Kindern zu vermitteln, dass Gottes Liebe bedingungslos ist – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Schuld. In der Anwendung werden die Kinder eingeladen, Jesus ihr Herz anzuvertrauen. Der zentrale Bibelvers lautet: „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab …“ (Joh 3,16).
Das Material bietet eine klare Struktur mit Einstieg, Hauptteil und Vertiefung. Der Einstieg erfolgt über ein symbolisches Spiel mit Margeriten („Er liebt mich – er liebt mich nicht“), das die menschlich wechselhafte Liebe kontrastiert mit der beständigen Liebe Jesu. Im Hauptteil werden die einzelnen Szenen kindgerecht erzählt und mit kurzen „Leitgedanken“ (LG) und Anwendungsfragen vertieft.
Zur Wiederholung und Festigung stehen Rahmenprogramme und Spiele bereit, etwa das Quiz „Krüge“, Bastelarbeiten wie das „Puzzle-Spiel“ oder ein Herz-Bastelprojekt, das Jesu Liebe symbolisiert. Bewegungs- und Gruppenspiele wie „Der Haufen“ oder „Krug verloren“ fördern Gemeinschaft und spielerische Vertiefung des Themas.
Die Lektion endet mit kreativen Vertiefungen (z. B. Ballonherz) und betont durchgängig, dass Jesus Liebe schenkt, vergibt und Menschen verändert. Insgesamt bietet das Material eine vollständige, praxisnahe Unterrichtseinheit, die biblische Geschichte, emotionale Ansprache und kreative Umsetzung kindgerecht miteinander verbindet.