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Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Religionen Podcast | Deutschlandfunk Kultur

Rosch ha-Schana – zwischen Rückbesinnung und Neustart

Veröffentlichung:24.9.2025

Der Beitrag „Rosch ha-Schana – zwischen Rückbesinnung und Neustart“ beleuchtet das jüdische Neujahrsfest, das 2025 am 23. September beginnt. Rosch ha-Schana ist mehr als nur ein Jahreswechsel: Es ist eine Zeit der Selbstreflexion, des Neubeginns und der spirituellen Erneuerung. Zentral ist das Blasen des Schofarhorns, das die Gläubigen aufruft, zu sich selbst und zu den Ursprüngen ihrer Religion zurückzukehren. Das Fest verbindet Rückbesinnung mit der Hoffnung auf einen guten Neuanfang und markiert damit zugleich eine tiefe persönliche wie religiöse Erfahrung.

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Didaktisch bietet Rosch ha-Schana zahlreiche Anknüpfungspunkte: Es zeigt, wie Religion Zeit strukturiert, wie Feste nicht nur gesellschaftliche, sondern auch spirituelle Funktionen erfüllen, und wie individuelle und kollektive Verantwortung miteinander verwoben sind. Schülerinnen und Schüler können dabei die religiösen Symbole (Schofar, besondere Speisen) kennenlernen und deren Bedeutung erschließen. Methodisch eignen sich Hörbeispiele (Schofar-Klang), Bildmaterial oder auch symbolische Rituale im Klassenraum, etwa das gemeinsame Aufschreiben von Neuanfängen oder Vorsätzen. Diskussionsfragen könnten lauten: „Was bedeutet es, im Leben einen Neuanfang zu wagen?“ oder „Welche Rolle spielt Erinnerung in Religion und Gesellschaft?“ Kreative Aufgaben wären die Gestaltung eines „Neujahrskalenders“ mit persönlichen Zielen oder die Analyse der Verbindung von Rosch ha-Schana zu den Hohen Feiertagen Jom Kippur. So wird das jüdische Neujahrsfest als religiöses und zugleich existentielles Ereignis erfahrbar.

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24.9.2025

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Religionen

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