Der Einstieg gelingt über ein Wimmelbild, auf dem ein Fest gezeigt wird. In der Mitte des Platzes sitzt ein verletztes Mädchen, aber keiner kümmert sich um sie. Selbst die Sanitäter im Zelt helfen nicht und das Mädchen wird sogar von anderen Kindern verspottet. Ein beschreibender Text wird vorgelesen. Über eine Tabelle wird das Bild ausgewertet. Dabei werden in einer vorgegebenen Tabelle Reaktionen von Erwachsenen und Kindern gesammelt und auf dem Bild verortet. Im Anschluss wird ein Ende zu dem Text verfasst. Eine empathische Analyse der Gefühle des Mädchens findet statt und eine eigene Meinung zu den Reaktionen der anderen Personen wird entwickelt. Eigene Erlebnisse mit gegebener oder verweigertet Hilfe werden besprochen.
In einem weiteren Schritt wird der Begriff sozial definiert. Dazu wird ein Bild eines Jungen mit vielen Hilfsmöglichkeiten im Haushalt analysiert. Die Bedeutung von sozialem Handeln in der Gesellschaft wird geklärt. Dazu kann auch die goldene Regel angeführt werden. Ein weiterer Schritt thematisiert den Begriff Gemeinschaft. Dazu gibt das Material Gedankenwolken mit fünf Fragestellungen an. Als Vertiefung kann eine Posterwand zu Klassenregeln oder Regeln für eine Gesellschaft erstellt werden. Der nächste Schritt beschäftigt sich mit den persönlichen Stärken. Dazu wird in einem vorgefertigten Material ein persönliches Stärkenprofil angelegt. Auch ein Foto kann eingeklebt werden.
Ein weiterer Schritt behandelt persönliches Engagement als Helfer in verschiedenen alltäglichen Situationen. Dazu wird ein Lückentext bearbeitet. Optional kann eine Sozialeinrichtung besucht und ein Interview geführt werden. Abschließen kann ein Ratespiel zu Engagement und Mitteln dazu gespielt werden. Dazu werden sechs Paare an Pappkarten ausgeschnitten. Dann werden Begriffe mit Bezug zu sozialem Engagement und eigenen Stärken als Montagsmaler oder als Pantomime vorgestellt und erraten.