Didaktisch eignet sich das Medium für den gymnasialen Religionsunterricht, um den Schülerinnen und Schülern die historische Pluralität christlicher Traditionen und die Dynamik von Mission, Inkulturation und Machtfragen vor Augen zu führen. Die Darstellung eröffnet die Möglichkeit, die unterschiedlichen kulturellen Kontexte der keltischen und römischen Christenheit vergleichend zu untersuchen. Methodisch können Lehrkräfte das Video zunächst im Überblick zeigen, um die zentralen Entwicklungslinien nachzuvollziehen. Anschließend können Arbeitsaufträge in Kleingruppen folgen: z. B. Erstellung eines Zeitstrahls mit Schlüsselereignissen, Diskussion der Motive und Strategien von Mission oder die Reflexion über die Frage, wie sich kulturelle Prägungen in Glaubensformen niederschlagen. Auch lässt sich der Bezug zur Gegenwart herstellen, etwa durch die Frage, wie Einheit und Vielfalt in der Kirche heute gedacht werden können. Als Erweiterung können Textquellen (z. B. Beda Venerabilis oder Papst Gregor der Große) zur Vertiefung herangezogen werden.