Didaktisch und methodisch eignet sich das Medium, um Schülerinnen und Schülern ab der Mittelstufe den Umgang mit unterschiedlichen biblischen Deutungen und Traditionen nahezubringen. Besonders fruchtbar ist es, wenn die Jugendlichen die Frage nach der Entrückung mit eigenen Vorstellungen vom „Ende der Welt“ verbinden. Methodisch lässt sich das Medium einsetzen, indem man zunächst die filmische Darstellung rezipiert und dann in Kleingruppenarbeiten unterschiedliche Positionen herausarbeiten lässt. Eine mögliche Aufgabe wäre es, die präsentierten Argumente für oder gegen die Entrückung in einer Pro-Contra-Tabelle zu sammeln und anschließend in einer Klassendiskussion zu bewerten. Ebenso können Schülerinnen und Schüler selbst recherchieren, in welchen populärkulturellen Medien (z. B. Filme, Serien, Literatur) Endzeitvorstellungen vorkommen, um diese mit der christlichen Hoffnungsperspektive ins Gespräch zu bringen. Abschließend kann ein Transfer zur eigenen Lebenswelt erfolgen: Welche Hoffnungen und Ängste verknüpfen die Jugendlichen mit der Zukunft, und wie kann der Glaube Orientierung geben?