Im Zentrum steht die Erfahrung, dass Armut mehr ist als materielle Bedürftigkeit. Das Heft macht deutlich: Armut bedeutet oft auch ein Mangel an Teilhabe, an Bildung, an Beziehung oder Perspektive. Die jungen Leser:innen werden ermutigt, das Phänomen Armut nicht nur zu verstehen, sondern auch aktiv dagegen vorzugehen – im Rahmen von Projekten, Aktionen oder schulischen Initiativen.
Für den katholischen Religionsunterricht bietet das Aktionsheft einen hervorragenden Zugang zu den Themen soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Verantwortung und Solidarität – allesamt Grundpfeiler der christlichen Ethik und der katholischen Soziallehre. Durch lebensnahe Erzählungen, Rollenspiele, Reflexionsanlässe und konkrete Aktionsideen fördert es Empathie, Urteilsvermögen und Handlungskompetenz. Die Verbindung von Information, Emotion und Partizipation entspricht einem ganzheitlichen didaktischen Ansatz und unterstützt eine werteorientierte religiöse Bildung.
Das Heft eignet sich sowohl für projektorientierten Unterricht als auch für einzelne Unterrichtseinheiten zu sozialethischen Fragen. Es lässt sich hervorragend mit Bibelstellen (z. B. Mt 25,31–46; Lk 10,25–37) oder caritativen Lernorten und Aktionen verbinden. Auch der Transfer in den Alltag – z. B. durch Kooperation mit lokalen Einrichtungen oder Schulaktionen – ist ausdrücklich erwünscht und durch Tipps und Materialien gut vorbereitet.