Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und der gymnasialen Oberstufe, da es vielfältige Möglichkeiten für interreligiöses Lernen eröffnet. Lernende können zentrale Inhalte des Buddhismus kennenlernen und diese mit den Grundüberzeugungen des Christentums vergleichen. Dabei lassen sich Themen wie Menschenbild, Leid, Erlösung, Hoffnung, Mitgefühl, Achtsamkeit und Lebensgestaltung erarbeiten. Ebenso bietet das Medium Anlass, über religiöse Identität, Toleranz und den respektvollen Umgang mit anderen Glaubensüberzeugungen ins Gespräch zu kommen. Methodisch empfiehlt sich eine Filmsichtung mit Beobachtungsaufträgen zu religiösen Symbolen, Ritualen, Lebensformen und Aussagen der beteiligten Personen. Anschließend können Lernende Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Buddhismus und Christentum in Gruppenarbeiten oder Vergleichstabellen herausarbeiten. Rolleninterviews, philosophische Gespräche, Standbilder oder kreative Schreibaufgaben fördern den Perspektivwechsel und die Reflexion eigener religiöser Vorstellungen. Darüber hinaus können ausgewählte buddhistische Texte sowie biblische Aussagen zu Mitgefühl, Frieden und Hoffnung miteinander verglichen werden. Die Analyse der filmischen Gestaltung sowie die Einordnung der dargestellten Inhalte in den Kontext der Weltreligionen stärken sowohl die religiöse Dialogfähigkeit als auch die Medienkompetenz der Lernenden. Das Medium eignet sich insbesondere für Unterrichtseinheiten zu Weltreligionen, interreligiösem Dialog, Sinnsuche und religiöser Orientierung.
Der Film eignet sich für den Einsatz in der Sekundarstufe II sowie in Hauptschule (ab Klasse 8) zur Thematisierung des Buddhismus. Er verknüpft biografische Stationen des Buddha mit zentralen Aspekten seiner Lehre, wie dem Mittleren Weg, Karma, Nirwana und den vier edlen Wahrheiten. Methodisch ist eine Einbettung in Unterrichtsreihen sinnvoll. Vertiefende Fragen regen zur Diskussion philosophisch-religiöser Unterschiede zwischen Buddhismus und Christentum an (z. B. zur Theodizee, Selbsterlösung, Leidbegriff, Nächstenliebe). Der Film zeigt Klosterleben, Rituale und Meditation sowie historische Entwicklungen. Der Film verlangt gute Vorbereitung und Nachbesprechung. Mögliche Methoden: Gruppenarbeit, Standbilder, Dialogvergleiche, Analyse religiöser Praxis. Einsetzbar im RU, Ethik, Philosophie, Religionsvergleich.