"Inhalt: Der Film behandelt das konfliktreiche Verhältnis zwischen der indigenen Bevölkerung der Guarani-Kaiowá und den weißen Großgrundbesitzern im brasilianischen Mato Grosso do Sul. Zentrale Themen sind Landraub, kulturelle Identität, Umweltzerstörung und Widerstand. Die Ureinwohner werden dabei nicht als passive Opfer, sondern als aktive Subjekte ihres Kampfes dargestellt.
Themen für den Religionsunterricht: Menschenrechte, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, kulturelle und religiöse Identität, Spiritualität indigener Völker, Schöpfungstheologie.
Methoden: Arbeit mit dokumentarischen und fiktionalen Elementen, Filmanalyse, Rechercheaufgaben zu indigenem Leben und Regenwaldzerstörung, Rollenarbeit zu Interessenskonflikten, interkulturelle Perspektivwechsel, ethische Urteilsbildung, Verbindung mit biblischen Schöpfungstexten, Gruppenarbeit, Diskussionen, Gestaltung von Plakaten oder Präsentationen zu Umwelt- und Menschenrechtsfragen.
Didaktik: Der Film eignet sich zur Förderung von Empathie und Perspektivenübernahme sowie zur Reflexion über Gerechtigkeit und globale Verantwortung. Aufgrund der ruhigen Inszenierung und authentischen Darsteller kann ein intensives Nachdenken über kulturelle Diversität und spirituelle Weltbilder angeregt werden."