Der Film ist für den Religionsunterricht in der Grundschule bis hin zur Sekundarstufe I geeignet und lässt sich besonders gut mit den Themen Eucharistie, Symbole und Sakramente verknüpfen. Teil 1 des Films behandelt die Herstellung von Brot, Teil 2 die Produktion von Wein – jeweils anhand handwerklicher, nicht-industrieller Verfahren. Durch seine ruhige Erzählweise und sinnlich eindrückliche Bildsprache lädt der Film zur symbolischen und theologischen Reflexion ein. Mögliche Einsatzbereiche sind: Vorbereitung auf Erstkommunion oder Konfirmation, Thematisierung von Erntedank, Eucharistie und Zeichenhandlungen. Didaktisch lassen sich folgende Methoden einsetzen: Beobachtungsaufgaben, Symbolarbeit (Brot/Wein), Gegenüberstellungen (früher/heute), interaktive Gruppenarbeit, Rollenspiele, meditative Zugänge und Verknüpfungen mit biblischen Texten (z. B. Brot des Lebens Joh 6, Hochzeit von Kana Joh 2, Letztes Abendmahl Mk 14). Auch in der Erwachsenenbildung eignet sich der Film als Impuls zur Reflexion über die Entfremdung von natürlichen Produktionsprozessen und zum Gespräch über Werte wie Gemeinschaft, Gerechtigkeit und Achtsamkeit. Ein kulturkritischer Zugang kann zudem über die Gegenüberstellung von Slow Food und Fast Food oder handwerklicher und industrieller Produktion erschlossen werden. Praktische Projekte wie gemeinsames Brotbacken oder eine Weinverkostung mit ethischer Reflexion runden die Möglichkeiten ab.