Für den Religionsunterricht eignet sich das Material besonders, um über die Bedeutung des Menschen in jeder Lebensphase ins Gespräch zu kommen. Nach einer Einführung durch Filmsequenzen oder Bildimpulse können die Lernenden ihre eigenen Vorstellungen vom Alter sammeln und mit den dargestellten Lebensgeschichten vergleichen. Arbeitsblätter bieten Möglichkeiten zur Analyse von Lebenssituationen älterer Menschen, zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen gegenüber dem Alter sowie zur Reflexion über Generationengerechtigkeit und gegenseitige Verantwortung. Bibeltexte über Weisheit, Lebenszeit, Nächstenliebe oder die Würde des Menschen können ergänzend herangezogen werden, um christliche Perspektiven auf das Altern zu erschließen. Rollenspiele, Interviews mit älteren Menschen, Begegnungsprojekte mit Senioreneinrichtungen oder die Gestaltung von Lebenslinien fördern lebensweltliches Lernen und stärken soziale Kompetenzen. Ebenso lassen sich ethische Fragestellungen zu Pflege, Demenz, Sterbebegleitung und gesellschaftlicher Teilhabe bearbeiten. Die Arbeitshilfe eignet sich für Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit sowie projektorientierte Unterrichtsformen und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten mit Ethik, Biologie oder Sozialkunde.
Einsatz ab Klasse 7 (ab ca. 12 Jahren) in Schule (Ethik, Religion, Geschichte, Sozialkunde), Gemeindearbeit, Pflegeausbildung und Erwachsenenbildung. Themen: Lebensphasen, Altern, Lebensentwürfe, Sinnfragen, Rollenbilder, Generationenverständigung, Vergänglichkeit, Biografiearbeit. Der Film visualisiert altersbedingte Fragen von Kindheit bis zum Lebensende und schafft durch Alltagseinblicke Identifikationsmöglichkeiten. Didaktisch wird mit Arbeitsblättern (M01–M08), Plakatmethoden, Filmgesprächen, Partnerinterviews, Perspektivwechsel, Schreibaufgaben und Diskussionsimpulsen gearbeitet. Ziel ist die Reflexion über das eigene Leben, gesellschaftliche Rollen und der bewusste Umgang mit Altern und Endlichkeit. Besonders geeignet ist der Film auch für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung, psychischer Erkrankung oder Migrationshintergrund durch seine lebensnahe Darstellung und empathische Erzählweise.