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Katholisches Filmwerk

Katholisches Filmwerk

Begleitmaterial zum Film An Irish Goodbye

Veröffentlichung:19.5.2025

Der mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm „An Irish Goodbye“ erzählt die berührende Geschichte der ungleichen Brüder Turlough und Lorcan, die nach dem Tod ihrer Mutter erstmals seit langer Zeit wieder aufeinandertreffen. Während Turlough ein erfolgreiches Leben außerhalb der Heimat führt, lebt Lorcan mit einer geistigen Beeinträchtigung weiterhin auf dem elterlichen Bauernhof. Die Brüder verbindet nur noch wenig, doch der Nachlass ihrer Mutter führt sie zusammen. Als Lorcan eine von der Mutter hinterlassene Wunschliste entdeckt, begeben sich beide auf eine gemeinsame Reise, auf der sie nicht nur die letzten Wünsche erfüllen, sondern auch ihre Beziehung neu entdecken. Der Film verbindet Humor und Ernst auf eindrucksvolle Weise und behandelt Themen wie Trauer, Familie, Versöhnung, Inklusion, Abschied und die Bedeutung von Gemeinschaft. Die begleitende Arbeitshilfe bietet zahlreiche Hintergrundinformationen sowie methodische Vorschläge zur Erschließung der Figuren, ihrer Entwicklung und der zentralen Botschaften des Films.

Das Begleitmaterial zum Kurzspielfilm 'An Irish Goodbye' (Irland/Großbritannien 2022, Regie: Tom Berkeley & Ross White) begleitet eine tragikomische Geschichte zweier ungleicher Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter deren unerfüllte Wunschliste gemeinsam abarbeiten. Der Film verbindet humorvolle Momente mit Themen wie Trauer, Behinderung, Familie und Sinnsuche.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht und den Ethikunterricht ab der Sekundarstufe. Nach der Filmsichtung können die Lernenden ihre Eindrücke austauschen und die Entwicklung der Beziehung zwischen den Brüdern analysieren. Die unterschiedlichen Formen des Umgangs mit Trauer und Verlust bieten einen guten Ausgangspunkt für Gespräche über persönliche Erfahrungen, familiäre Beziehungen und Hoffnung. Ebenso kann die Darstellung von Menschen mit Behinderung thematisiert und hinsichtlich gesellschaftlicher Vorurteile sowie gelingender Inklusion reflektiert werden. Im Religionsunterricht eröffnet der Film Zugänge zu christlichen Vorstellungen von Versöhnung, Vergebung, Menschenwürde, Nächstenliebe und Auferstehungshoffnung. Biblische Erzählungen über Geschwister, Vergebung oder den Umgang mit Trauer können mit den Erfahrungen der Figuren verglichen werden. Die Arbeitshilfe ermöglicht vielfältige methodische Zugänge wie Filmanalyse, Figurenanalyse, Standbilder, Rollenspiele, kreative Schreibaufgaben, Perspektivwechsel, Gesprächskreise und Gruppenarbeit. Dadurch werden Empathie, Urteilsfähigkeit, soziale Kompetenz und die Fähigkeit zur ethischen Reflexion der Lernenden gefördert.

Der Film eignet sich ab Klasse 9 für den Einsatz in Sek I, Sek II, Erwachsenenbildung und Jugendarbeit. Fächer: Religion, Ethik, Deutsch, Sozialkunde, Englisch. Zentrale Themen sind: Tod und Trauer, Familie und Geschwisterkonflikte, Behinderung (Down-Syndrom), Selbstbestimmung, Versöhnung, Glaube und Heimat. Das Begleitmaterial bietet umfangreiche Bausteine (M01–M09) mit kreativen Aufgaben, Bildanalyse, Bibelbezügen, Diskussionen, Liedinterpretationen, Reflexionsimpulsen und Projektideen. Methodisch kommen u. a. szenisches Spiel, symbolische Deutungen (z. B. Hase, Liste), kreative Schreibaufgaben, interaktive Materialien (z. B. Gedankenblasen, Rollenspiele), Symbolanalyse sowie biografisches und theologisches Arbeiten zum Einsatz. Die differenzierte Kapiteleinteilung des Films unterstützt einen modularen Unterrichtseinsatz. Ziel ist es, Empathie, Perspektivwechsel, Medienkompetenz und ethische Urteilskraft zu fördern. Auch geeignet zur Inklusions- und Gemeindearbeit.

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