Das Material eignet sich hervorragend für den Religionsunterricht der Grundschule sowie der unteren Sekundarstufe und kann sowohl im Themenfeld Werte und Normen als auch im Bereich christliche Ethik eingesetzt werden. Die lebensnahen Alltagssituationen ermöglichen einen unmittelbaren Bezug zur Erfahrungswelt der Lernenden und laden dazu ein, eigenes Verhalten kritisch zu reflektieren. Nach dem Lesen der Geschichte können einzelne Szenen in Partner oder Gruppenarbeit als Rollenspiel dargestellt werden. Dadurch werden Perspektivwechsel gefördert und die Gefühle der beteiligten Personen nachvollziehbar. Im anschließenden Unterrichtsgespräch können die einzelnen Situationen mit der Goldenen Regel, dem Doppelgebot der Liebe oder weiteren ethischen Leitgedanken verschiedener Religionen verglichen werden. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit den Bildkarten, weil sie kooperatives Lernen unterstützt und Werte nicht nur benennt, sondern konkret sichtbar macht. Die gemeinsame Entwicklung einer Klassen oder Schulordnung bietet einen handlungsorientierten Abschluss, bei dem die Lernenden Verantwortung für das eigene Zusammenleben übernehmen. Ebenso können Plakate, Klassenregeln oder ein Wertebaum gestaltet werden, sodass die Inhalte nachhaltig im Schulalltag verankert werden. Das Material verbindet auf gelungene Weise ethisches Lernen, soziales Lernen, Sprachförderung sowie kreative und kommunikative Arbeitsformen.
Der Einstieg gelingt über eine Geschichte mit vier Beispielen zur goldened Regel. Diese werden unterstrichen. Dazu kann dann ein Rollenspiel entstehen. Ein weiteres Beispiel kann in Partner oder Gruppenarbeit entwickelt werden.
In einem weiteren Schritt werden Bildteile von Werten ausgeschnitten und die entstehenden Bilder werden nach ihrer persönlichen Bedeutung geordnet. Die Werte sind Pünktlichkeit, Sauberkeit, Hilfsbereitschaft, Freundschaft etc.