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Stiftung Vernetzt denken

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Leitlinien für Nachhaltigkeit Teil 1: Einführung

Veröffentlichung:26.8.2023

Das Video führt in eine Unterrichtsreihe zu den Leitlinien einer nachhaltigen Gesellschaft ein und stellt die zentrale Frage, wie Menschen und Gesellschaft handeln müssen, damit die Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. Zunächst erläutert das Video den Aufbau der gesamten Reihe. In den folgenden Videoteilen werden anhand der fiktiven Insel Dystopius ökologische, soziale und ökonomische Fehlentwicklungen untersucht, aus denen Leitlinien für nachhaltiges Handeln abgeleitet werden. Anschließend wiederholt das Video die grundlegenden Begriffe Nachhaltigkeit und Bedürfnisse. Es erinnert an die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens durch Carl von Carlowitz sowie an die Definition nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen. Außerdem wird erneut zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterschieden und deutlich gemacht, dass nachhaltiges Handeln darauf ausgerichtet ist, die Lebensgrundlagen heutiger und zukünftiger Generationen zu sichern.

Zur besseren Übersicht ist das Video in fünf überschaubare Teile gegliedert. Der erste Teil, also dieser hier, bietet eine Einführung in das Thema und behandelt die Fragen, was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist und was genau Bedürfnisse sind. Im zweiten Teil wird eine fiktive Insel mit dem Namen Dystopius vorgestellt. Dort beobachten wir die Bewohner dabei, wie sie ihre Lebensgrundlage zerstören. In Teil drei geht es um ökologische Fehler dieser Inselbewohner. Aus diesen Fehlern werden Leitlinien für ökologische Nachhaltigkeit abgeleitet. Im vierten Teil werden gesellschaftliche Fehler analysiert und daraus Leitlinien für soziale Nachhaltigkeit erstellt. Schließlich behandelt Teil fünf die ökonomischen Fehler der Bewohner. Auch hier werden daraus Leitlinien für ökonomische Nachhaltigkeit abgeleitet, bevor ein abschließendes Fazit zum gesamten Video gezogen wird.


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Das Video eignet sich hervorragend als Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu Nachhaltigkeit, Schöpfungsverantwortung oder christlicher Sozialethik. Die Lernenden erhalten zunächst einen Überblick über den Aufbau der gesamten Reihe und entwickeln eine Erwartung an die kommenden Inhalte. Besonders motivierend ist die Ankündigung der fiktiven Insel Dystopius, deren Geschichte einen handlungsorientierten Zugang zu komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnet. Nach dem Ansehen können die Lernenden zunächst zusammentragen, welche Bereiche ihrer Meinung nach für eine nachhaltige Gesellschaft wichtig sind. Anschließend bietet sich ein Brainstorming zu möglichen Leitlinien für verantwortliches Handeln an, bevor diese später mit den Ergebnissen der weiteren Videoteile verglichen werden. Im Religionsunterricht lässt sich das Thema mit der Bewahrung der Schöpfung, der Verantwortung des Menschen als Verwalter der Erde sowie mit den Prinzipien der christlichen Soziallehre verbinden. Ebenso können die Lernenden überlegen, welche Bedeutung Gerechtigkeit, Solidarität und Gemeinwohl für eine nachhaltige Gesellschaft besitzen. Eine methodisch sinnvolle Ergänzung besteht darin, gemeinsam ein Plakat oder eine digitale Pinnwand anzulegen, auf der im Verlauf der Unterrichtsreihe ökologische, soziale und ökonomische Leitlinien gesammelt werden. Dadurch entsteht schrittweise ein umfassender Kriterienkatalog nachhaltigen Handelns. Das Video fördert systematisches Denken, ethische Urteilsbildung sowie die Fähigkeit, gesellschaftliche Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Hessen

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