Das Video nimmt die Lernenden mit auf eine kulturhistorische Reise durch den Nahen Osten und Nordafrika und untersucht die Wurzeln des Christentums im Alten Orient. Der Journalist Daniel Gerlach besucht bedeutende historische Orte wie Baalbek im Libanon, die Gemeinschaft der Mandäer im Irak sowie koptische Stätten und altägyptische Tempel in Ägypten. Dabei zeigt das Video, wie sich religiöse Vorstellungen über Jahrtausende entwickelt haben und welche Gemeinsamkeiten zwischen antiken Religionen und dem Christentum bestehen. Themen wie die Verehrung des Sonnengottes Sol, die Bedeutung des 25. Dezember, die Taufe bei den Mandäern, Johannes der Täufer, die koptische Kirche sowie die Mythen um Isis und Osiris werden verständlich erklärt. Das Video verdeutlicht, dass Religionen nicht isoliert entstehen, sondern sich in kulturellen und historischen Zusammenhängen entwickeln. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Christentum viele Motive des Alten Orients aufnimmt, ihnen jedoch eine neue Bedeutung im Glauben an Jesus Christus gibt.
Wieviel Orient steckt im Christentum und damit in unserer Kultur? Diese Frage führt Orientalist Daniel Gerlach auf eine Reise fast 2000 Jahre in die Vergangenheit. Im Nahen Osten ist er auf der Spur alter Kulte und Rituale. Im Libanon besucht er Baalbek, das ehemalige „Heliopolis“, wo die Römer ein Super-Heiligtum bauten. Von dort aus reist er ins alte Mesopotamien, den heutigen Irak, wo er die „Mandäer“ trifft, eine Religionsgemeinschaft, die uralte antike Rituale bewahren. Am Ende landet er bei seiner Reise schließlich in einem Land der Wunder: in Ägypten. Dort leben auch heute noch Christen, die „Kopten“ genannt werden und eine der größten christlichen Gemeinschaften des Orients sind.