Das Medium zum 25. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A behandelt das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg aus dem Matthäusevangelium Mt 20,1 bis 16. Es umfasst ein kindgerechtes Ausmalbild, den Bibeltext, eine Fassung in Leichter Sprache sowie erläuternde Texte für Kinder und Erwachsene. Im Mittelpunkt steht ein Weinbergbesitzer, der zu verschiedenen Tageszeiten Arbeiter einstellt und am Ende allen den gleichen Lohn auszahlt. Während einige dies als ungerecht empfinden, macht das Gleichnis deutlich, dass Gottes Gerechtigkeit sich von menschlichen Vorstellungen unterscheidet. Gott begegnet allen Menschen mit derselben Liebe und Großzügigkeit. Das Medium lädt dazu ein, über Fairness, Gerechtigkeit und die bedingungslose Zuwendung Gottes nachzudenken. (erzbistum-koeln.de)
Diese Anregung stellt biblische Texte in leicht verständlicher Sprache zur Verfügung. Zudem können die Bilder gedruckt und ausgemalt werden. Dazu wird Bild mit Linksklick vergrößert nd dann als PDF gespeichert. Mit Rechtsklick zu speichern erzeugt ein PNG mit wesentlich geringerer Bildqualität.
Auf ru-digital wird eine Unterrichtsstunde zu diesem Material mit demselben Titel aber einem blau umrandeten Logo angeboten.
Jesus stellt in seiner Bergpredigt die traditionelle Vorstellung von Vergeltung infrage. Statt „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ fordert er seine Jünger auf, das Böse nicht mit Bösem zu vergelten, sondern mit Liebe und Großzügigkeit zu antworten. Diese Haltung der Feindesliebe ist eine zentrale Botschaft Jesu und basiert auf dem Vorbild Gottes, der seine Liebe unterschiedslos allen Menschen schenkt – den Guten wie den Bösen.
Die Bergpredigt lädt dazu ein, das Herz „so weit wie Gott“ zu machen: nicht zurückzuschlagen, großzügig zu geben, für Feinde zu beten und über den eigenen Vorteil hinauszugehen. Dies erfordert eine enge Beziehung zu Gott, denn nur aus seiner Liebe heraus kann ein solches Verhalten entstehen.
Für Kinder wird dies oft als Gegensatz zur instinktiven Selbstverteidigung erlebt („Wehr dich doch!“). Jesus fordert jedoch eine radikale Veränderung des Denkens hin zu einem Leben in Gottes Liebe.
Für Erwachsene bedeutet dies nicht eine moralische Pflicht, sondern eine Möglichkeit: Wer sich der Liebe Gottes öffnet, wird verwandelt und kann Großzügigkeit, Geduld und Vergebung leben – nicht aus Zwang, sondern aus einer inneren Haltung der Liebe heraus.