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Kathmedia | Fundamentaltheologie Plus

Kathmedia | Fundamentaltheologie Plus

Das Weltbild der Moderne und seine Wurzeln im 13. Jh.

Fundamentaltheologie Plus - Ep 1.2.2.

Veröffentlichung:10.5.2022

Das Video zeichnet die philosophischen Ursprünge der Moderne nach und zeigt, wie sich das Denken vom Mittelalter bis in die Gegenwart verändert hat. Ausgangspunkt ist die Frage, was unter Moderne überhaupt verstanden werden kann und wie sie sich von Tradition und Postmoderne unterscheidet. Anschließend werden die Philosophie des Aristoteles, die Scholastik und insbesondere die Bedeutung von Thomas von Aquin vorgestellt. Das Video erklärt den Bruch mit dem aristotelischen Weltbild und führt in zentrale philosophische Konzepte wie Nominalismus, Universalienproblem, Voluntarismus und Konzeptualismus ein. Die Positionen von Wilhelm von Ockham, Johannes Duns Scotus sowie Thomas von Aquin werden miteinander verglichen und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft, Ethik, Politik und das christliche Menschenbild erläutert. Abschließend wird dargestellt, wie diese philosophischen Entwicklungen die Entstehung des modernen wissenschaftlichen Denkens beeinflussten und bis heute das Verständnis von Wahrheit, Natur, Freiheit und Wirklichkeit prägen.

Einfluss der Scholastik und Philosophie: Die Philosophie von Aristoteles und Thomas von Aquin bildet die Wurzeln, die im Mittelalter entwickelt wurden und bis in die Moderne hineinreichen. Nominalismus und Universalienstreit: Philosophische Debatten des Mittelalters wie der Nominalismus und Realismus hatten weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung der modernen Philosophie und Wissenschaft. Folgen des Realismus und Nominalismus: Der Realismus bietet eine Grundlage für wissenschaftliche Erkenntnis, während der Nominalismus die Möglichkeit von Naturgesetzen infrage stellt.

Widersprüche und Konsequenzen: Die Leugnung einer wesenhaften Natur der Dinge führte in der Philosophie zu unlösbaren Problemen, in der Politik zu radikalem Individualismus und in der Moral zu einem Wettstreit konkurrierender Willenskräfte.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht, den Ethikunterricht sowie den Philosophieunterricht der gymnasialen Oberstufe. Es bietet eine anspruchsvolle Einführung in die Entwicklung des abendländischen Denkens und ermöglicht den Lernenden, grundlegende philosophische Positionen miteinander zu vergleichen. Vor dem Ansehen können zentrale Begriffe wie Moderne, Metaphysik, Vernunft, Wahrheit oder Weltbild gesammelt und geklärt werden. Während des Videos bietet sich das Anfertigen einer Zeitleiste sowie einer Übersicht über die vorgestellten Philosophen und ihre Positionen an. Im Anschluss können die Lernenden die unterschiedlichen Auffassungen von Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockham und Johannes Duns Scotus vergleichen und deren Bedeutung für Religion, Wissenschaft und Gesellschaft diskutieren. Ebenso eignet sich das Medium für Unterrichtsgespräche über das Verhältnis von Glaube und Vernunft, die Bedeutung philosophischer Grundannahmen für ethische Entscheidungen sowie die Frage, ob wissenschaftlicher Fortschritt allein genügt, um Orientierung für das menschliche Leben zu geben. Durch die Verbindung von Philosophie, Theologie und Wissenschaftsgeschichte fördert das Video historisches Denken, Urteilskompetenz und die Fähigkeit, komplexe Argumentationen nachzuvollziehen und kritisch zu bewerten. Es lässt sich hervorragend mit Unterrichtseinheiten zu Scholastik, Renaissance, Reformation, Aufklärung, Anthropologie oder Wissenschaftsethik verbinden.

Mögliche Fragestellungen:

Was bedeutet „Moderne“ und welche historischen Umbrüche sind damit verbunden?

Die Moderne wird als eine Epoche beschrieben, die Umbrüche wie die Aufklärung, Säkularisierung und industrielle Revolution umfasst. Sie kennzeichnet eine Abkehr von Tradition und wird oft mit dem Fortschritt gleichgesetzt. (00:00:10)

Der Begriff beschreibt auch eine Loslösung von traditionellen Werten und wird in der Regel als eine progressive Bewegung angesehen. (00:00:30)


Wie beeinflusste der Nominalismus die Entwicklung wissenschaftlicher Theorien in der Moderne?

Der Nominalismus leugnet die Existenz universaler Naturen und betont die Einzigartigkeit jedes einzelnen Wesens. Dies führte zu einer Sichtweise, die das Verständnis von Naturgesetzen beeinflusste, da keine naturgemäße Ursache und Wirkung angenommen wurde. (00:08:00)

Die nominalistische Sichtweise erschwerte die Idee gemeinsamer Naturgesetze und legte den Fokus auf individuelle Phänomene, was eine Herausforderung für das wissenschaftliche Denken darstellte. (00:09:00)


Welche Unterschiede bestehen zwischen Realismus und Nominalismus und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Realismus vertritt die Ansicht, dass universelle Konzepte wie „Menschsein“ oder „Tiersein“ real existieren, während der Nominalismus die Existenz solcher universellen Eigenschaften leugnet und nur individuelle Dinge als real anerkennt. (00:08:30)

Diese Unterschiede haben weitreichende Konsequenzen: Während der Realismus die Grundlage für wissenschaftliche Gesetze bietet, führt der Nominalismus zur Infragestellung naturgemäßer Kausalität, was wiederum den wissenschaftlichen Fortschritt beeinflusst. (00:09:30)



Hessen

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Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.3 Religionskritik – Bestreitung der Vernünftigkeit des Gottesglaubens.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

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