Das Video erklärt die zwei Hauptbedeutungen des Begriffs "Imperialismus": Imperialismus im weiteren Sinne: Dieser Begriff bezeichnet die Politik eines Staates, seine Macht über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Dies geschieht durch Kontrolle und Abhängigmachen schwächerer Länder in politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Bereichen. Ein historisches Beispiel ist das Römische Reich, das große Teile seiner Umgebung unter seine Kontrolle brachte.
Imperialismus im engeren Sinne: Hierbei handelt es sich um die Zeitspanne von 1870 bis 1914, als europäische Großmächte, die USA und Japan intensiv versuchten, ihre Macht weltweit auszudehnen. Dies betraf vor allem Afrika und China und wurde durch wirtschaftliche, politische, prestigeträchtige und konkurrenzbedingte Motive getrieben. Diese Phase wird auch als "Zeitalter des Imperialismus", "klassischer Imperialismus" oder "Hochimperialismus" bezeichnet.
Zusammengefasst: Imperialismus im weiteren Sinne ist allgemeine Expansionspolitik, während der enge Imperialismus die intensive Machtausdehnung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert beschreibt.