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Was ist Imperialismus

Begriffserklärung, Bedeutungen & Entstehung

Veröffentlichung:23.7.2017

Das Video erläutert den Begriff Imperialismus in seinen zwei wichtigsten Bedeutungen. Zunächst wird Imperialismus allgemein als Politik der Machtausdehnung beschrieben, bei der ein Staat seinen politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Einfluss über die eigenen Grenzen hinaus erweitert. Anschließend wird Imperialismus als historische Epoche zwischen etwa 1870 und 1914 erklärt. Dabei werden die kolonialen Bestrebungen der europäischen Großmächte sowie der USA und Japans dargestellt, die vor allem in Afrika und Teilen Asiens ihre Herrschaft ausdehnten. Das Medium vermittelt die zentralen Merkmale des Zeitalters des Imperialismus und verdeutlicht die wirtschaftlichen, politischen und machtstrategischen Motive der beteiligten Staaten.

Das Video erklärt die zwei Hauptbedeutungen des Begriffs "Imperialismus": Imperialismus im weiteren Sinne: Dieser Begriff bezeichnet die Politik eines Staates, seine Macht über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Dies geschieht durch Kontrolle und Abhängigmachen schwächerer Länder in politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Bereichen. Ein historisches Beispiel ist das Römische Reich, das große Teile seiner Umgebung unter seine Kontrolle brachte.

Imperialismus im engeren Sinne: Hierbei handelt es sich um die Zeitspanne von 1870 bis 1914, als europäische Großmächte, die USA und Japan intensiv versuchten, ihre Macht weltweit auszudehnen. Dies betraf vor allem Afrika und China und wurde durch wirtschaftliche, politische, prestigeträchtige und konkurrenzbedingte Motive getrieben. Diese Phase wird auch als "Zeitalter des Imperialismus", "klassischer Imperialismus" oder "Hochimperialismus" bezeichnet.

Zusammengefasst: Imperialismus im weiteren Sinne ist allgemeine Expansionspolitik, während der enge Imperialismus die intensive Machtausdehnung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert beschreibt.

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Didaktisch eignet sich das Video für den Religionsunterricht, Geschichtsunterricht und Ethikunterricht, wenn koloniale Herrschaft, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte oder Verantwortung gegenüber anderen Kulturen thematisiert werden. Die Lernenden können zunächst die beiden Bedeutungen des Begriffs Imperialismus unterscheiden und anschließend Ursachen, Ziele und Folgen imperialistischer Politik analysieren. Kartenarbeit, Quellenanalysen, Karikaturen und Statistiken fördern das historische Verständnis und ermöglichen eine kritische Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Machtpolitik. Im Religionsunterricht lassen sich Verbindungen zur christlichen Friedensethik, zur Menschenwürde, zur weltweiten Solidarität und zur Verantwortung gegenüber anderen Völkern herstellen. Ebenso bietet sich eine Diskussion über die langfristigen Folgen des Kolonialismus, heutige globale Ungleichheiten und die Bedeutung von Gerechtigkeit und internationaler Zusammenarbeit an. Das Medium eignet sich sowohl als Einführung in das Thema Imperialismus als auch zur Vorbereitung auf die Ursachen des Ersten Weltkriegs.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 3. Der Mensch und seine Verantwortung.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 6. Inkulturation und Abschied vom Eurozentrismus: Impulse aus den jungen Kirchen.

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