Das Video erörtert die philosophischen Positionen von Theodor W. Adorno und Martin Heidegger und ihre Gemeinsamkeiten. Adorno betonte die Negativität und die Unmöglichkeit eines richtigen Lebens im falschen. Er kritisierte den politischen Aktivismus und sah die Ästhetik als Mittel zur Reflexion über das beschädigte Leben. Heidegger sprach von der Vergessenheit des Seins und der Notwendigkeit eines neuen Anfangs, wobei er ähnlich wie Adorno skeptisch gegenüber den Fortschrittsidealen war. Beide Philosophen sahen die kulturellen und zivilisatorischen Möglichkeiten als unzureichend und waren der Meinung, dass ein besserer Zustand nur angedeutet, aber nicht klar definiert werden könne.