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Aktion Mensch | Frag mich doch

Aktion Mensch | Frag mich doch

Inklusiver Unterricht vs. Förderschule

Welche Schule ist die richtige?

Veröffentlichung:3.9.2018

Welche Schule ist für Menschen mit Behinderung die richtige? Hierauf gibt es nicht DIE eine Antwort, weil jeder Mensch verschieden ist. Aber: Die Wahl sollte möglich sein. Kübra zum Beispiel war auf einer Förderschule, Leeroy auf einer integrativen Gesamtschule und Mimoe besucht gerade eine Waldorfschule, auf der derzeit gar keine Kinder mit Behinderung sind. Zusammen unterhalten sie sich über ihre Erfahrungen: Stimmt es zum Beispiel, dass Kinder mit Behinderung den Unterricht stören? Und sind sie auf einer Förderschule wirklich besser geschützt?

Das Video thematisiert unterschiedliche Schulformen und die Frage, wie inklusives Lernen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gelingen kann. In einem Gespräch zwischen einer Moderatorin, einem jungen Mädchen und dem Aktivisten Leeroy berichten die Beteiligten von ihren Erfahrungen an Förderschulen, Regelschulen, Waldorfschulen und inklusiven Schulen. Dabei werden Chancen und Herausforderungen verschiedener Bildungswege diskutiert. Besonders deutlich wird, wie wichtig individuelle Unterstützung, soziale Teilhabe und die Möglichkeit sind, voneinander zu lernen. Das Video vermittelt einen lebensnahen Einblick in die Lebenswelt junger Menschen und regt dazu an, über Bildungsgerechtigkeit, Inklusion und den Umgang mit Vielfalt nachzudenken.

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Für den Religionsunterricht bietet das Video zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem christlichen Menschenbild, der Menschenwürde sowie Fragen nach Gerechtigkeit, Teilhabe und Gemeinschaft. Das Video eignet sich besonders als Einstieg in Unterrichtsreihen zu Inklusion, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung. Nach dem Ansehen können die Lernenden die unterschiedlichen Schulformen vergleichen und deren Chancen und Grenzen herausarbeiten. Dabei bietet sich eine Gruppenarbeit an, in der verschiedene Perspektiven der Gesprächspartner analysiert werden. Vertiefend können die Lernenden diskutieren, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit alle Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen erfolgreich lernen können. Besonders ergiebig ist die Frage, ob eine Schule für alle möglich ist und welche Rolle Unterstützungssysteme, Lehrkräfte und Mitschülerinnen und Mitschüler dabei spielen. Im religiösen Kontext lassen sich Verbindungen zur Vorstellung von der gleichen Würde aller Menschen sowie zu biblischen Impulsen über Gemeinschaft und Nächstenliebe herstellen. Methoden wie Debatten, Rollenspiele, Zukunftswerkstätten oder die Entwicklung eines Modells für die ideale Schule fördern die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Video sensibilisiert die Lernenden für unterschiedliche Lebenslagen und unterstützt die Entwicklung von Empathie, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein. Gleichzeitig regt es dazu an, bestehende Bildungsstrukturen kritisch zu reflektieren und Visionen für eine gerechtere Schule zu entwickeln.

Hinweise für inklusives Lernen:

Die Schulformen inklusiver Unterricht und Förderschule werden von drei jungen Menschen mit ihren eigenen Erlebnissen besprochen und vorgestellt. Dabei werden Vor- und Nachteile aus den Perspektiven der Jugendlichen verglichen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen

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