Glauben hat viele Formen – Neue Geistliche Gemeinschaften sind eine davon. Manche sehen diese Bewegungen als Frischzellenkur für das Glaubensleben, andere äußern Kritik. Darum geht es in der neuen Folge vom katholisch.de-Podcast "Aufgekreuzt".
Pfarreien und Gemeinden werden immer größer – und damit auch oft anonymer. Die Ansiedlung von Neuen Geistlichen Gemeinschaften gilt da vielen als Lösung – doch das führt auch zu Auseinandersetzungen. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Bewegungen und auf Konflikte mit Pfarreien.
Der Podcast Aufgekreuzt von katholisch de widmet sich in dieser Folge den neuen geistlichen Gemeinschaften und fragt danach, wie Glauben heute intensiver, persönlicher und gemeinschaftlicher gelebt werden kann. Deutlich wird, dass diese Gemeinschaften nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind wie klassische Pfarrgemeinden, sondern eher Bewegungscharakter haben und Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen ansprechen. Im Gespräch mit Fachleuten wird herausgearbeitet, dass solche Gemeinschaften häufig aus dem Wunsch nach einer lebendigen, begeisternden und verbindlichen Spiritualität entstehen. Dabei reichen die Formen von charismatisch geprägten Gruppen bis hin zu Gemeinschaften mit stark sozialem oder ökumenischem Profil. Zugleich zeigt der Podcast, dass neue geistliche Gemeinschaften nicht nur Bereicherung, sondern auch Konfliktstoff mitbringen können, besonders dort, wo unterschiedliche Vorstellungen von Kirche, Frömmigkeit und Leitung aufeinandertreffen.