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Aufgekreuzt: Neue Geistliche Gemeinschaften #10

Veröffentlichung:11.1.2021

Glauben hat viele Formen – Neue Geistliche Gemeinschaften sind eine davon. Manche sehen diese Bewegungen als Frischzellenkur für das Glaubensleben, andere äußern Kritik. Darum geht es in der neuen Folge vom katholisch.de-Podcast "Aufgekreuzt".

Pfarreien und Gemeinden werden immer größer – und damit auch oft anonymer. Die Ansiedlung von Neuen Geistlichen Gemeinschaften gilt da vielen als Lösung – doch das führt auch zu Auseinandersetzungen. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Bewegungen und auf Konflikte mit Pfarreien.

Der Podcast Aufgekreuzt von katholisch de widmet sich in dieser Folge den neuen geistlichen Gemeinschaften und fragt danach, wie Glauben heute intensiver, persönlicher und gemeinschaftlicher gelebt werden kann. Deutlich wird, dass diese Gemeinschaften nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind wie klassische Pfarrgemeinden, sondern eher Bewegungscharakter haben und Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen ansprechen. Im Gespräch mit Fachleuten wird herausgearbeitet, dass solche Gemeinschaften häufig aus dem Wunsch nach einer lebendigen, begeisternden und verbindlichen Spiritualität entstehen. Dabei reichen die Formen von charismatisch geprägten Gruppen bis hin zu Gemeinschaften mit stark sozialem oder ökumenischem Profil. Zugleich zeigt der Podcast, dass neue geistliche Gemeinschaften nicht nur Bereicherung, sondern auch Konfliktstoff mitbringen können, besonders dort, wo unterschiedliche Vorstellungen von Kirche, Frömmigkeit und Leitung aufeinandertreffen.

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Für den Religionsunterricht ist dieses Medium sehr gut geeignet, weil es aktuelle Formen gelebter Religion sichtbar macht und damit eine Brücke zwischen institutioneller Kirche und persönlicher Glaubenspraxis schlägt. Die Lehrkraft kann den Podcast als Hörimpuls nutzen, um mit den Lernenden zunächst verschiedene Formen von Gemeinschaft in Kirche und Gesellschaft zu sammeln und zu vergleichen. Anschließend lässt sich erarbeiten, was neue geistliche Gemeinschaften kennzeichnet, welche Bedürfnisse sie ansprechen und warum sie gerade für Menschen attraktiv sein können, die nach Orientierung, Intensität und Zugehörigkeit suchen. Methodisch bietet sich ein abschnittsweises Hören mit gezielten Höraufträgen an, etwa zu den Themen Spiritualität, Gemeinschaft, Leitung, Konflikt und Verhältnis zur Pfarrgemeinde. In der Auswertung können die Lernenden Chancen und Spannungen solcher Gemeinschaften diskutieren und dabei reflektieren, wie viel Verbindlichkeit, Emotionalität und Tradition religiöses Leben heute braucht. Auch ein Vergleich zwischen territorial verfasster Kirche und bewegungsförmigen Gemeinschaften ist didaktisch ergiebig, weil er unterschiedliche Kirchenbilder sichtbar macht. Vertiefend können Fallbeispiele zu Konflikten zwischen Pfarrgemeinden und geistlichen Gemeinschaften bearbeitet oder Rollen Gespräche durchgeführt werden, in denen verschiedene Perspektiven eingenommen werden, etwa die Sicht einer Pfarrleitung, eines Mitglieds einer Gemeinschaft oder eines Gemeindemitglieds. Das Medium fördert so Hörverstehen, kirchensoziologisches Denken, Urteilsbildung und die Fähigkeit, religiöse Vielfalt innerhalb des Christentums differenziert wahrzunehmen.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 5. Säkulare Heilsangebote und neue religiöse Bewegungen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

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