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Kirche-und-Leben

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Das Sakrament der Eucharistie

Veröffentlichung:15.4.2014

Im fünften und vorerst letzten Teil der Video-Kooperation von kirchensite.de mit der Citykirche-Wuppertal geht es um die Eucharistie. Sie ist Vergegenwärtigung des Opfers Jesu. Dabei meint Opfer das In-Beziehung-Treten des Menschen mit Gott. In der Eucharistie feiert die Kirche, das sich Gott in Jesus Christus total mit dem Menschen identifiziert - bis in die tiefste Dunkelheit des Todes. Gerade darin wird deutlich, "das uns nichts trennen kann von der Liebe Christi" (vgl. Röm 8,35). Weil Gott wurde, wie wir Menschen, kennt er unsere Schwächen und Hinfälligkeiten (vgl. Hebr 4,14f).

Weil sich Gott in Jesus Christus völlig mit uns identifiziert hat, ist seine Auferstehung der Grund für unsere Hoffnung, wie er in zur Vollendung zu gelangen. In der Eucharistie werden daher nicht nur Tod und Auferstehung vergegenwärtigt. In der Eucharistie feiert die Kirche vergegenwärtigend die Hoffnungsgewissheit des endgültigen Heils bei Gott. Darin besteht das Geheimnis des Glaubens:

"Deinen Tod, o Herr, verkünden wir. Und deinen Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit."

Das vorliegende Video gewährt einen ungewöhnlichen und zugleich sehr persönlichen Einblick in die Feier der Eucharistie und die Bedeutung des Glaubens im Alltag. Zu sehen sind Ausschnitte aus einem Gottesdienst, zentrale liturgische Handlungen sowie persönliche Aussagen von Gläubigen, die über ihr Vertrauen in Gott und die Bedeutung des christlichen Glaubens sprechen. Die Feier des Abendmahls beziehungsweise der Eucharistie wird nicht nur als festgelegter religiöser Ritus dargestellt, sondern als Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu Gott und zur Gemeinschaft der Glaubenden. Aussagen wie „Das ist für mich keine Worthülse“ oder „Ich habe Vertrauen“ verdeutlichen, dass religiöse Worte und Rituale für viele Menschen mit persönlichen Erfahrungen, Hoffnungen und Überzeugungen verbunden sind. Das Video macht sichtbar, wie liturgische Handlungen, Glaubensbekenntnisse und persönliche Frömmigkeit zusammenwirken und Menschen Orientierung und Halt geben können.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für Unterrichtseinheiten zu Eucharistie, Abendmahl, Gottesdienst, Liturgie, Sakramenten, Glaubenszeugnissen und christlicher Spiritualität. Das Medium ermöglicht den Lernenden einen lebensnahen Zugang zu religiöser Praxis und kann insbesondere dazu beitragen, oft abstrakte liturgische Handlungen verständlicher zu machen. Ein sinnvoller Einstieg kann über die Frage erfolgen, welche Rituale Menschen im Alltag begleiten und warum bestimmte Handlungen für Gemeinschaften bedeutsam sind. Im Anschluss können die einzelnen Elemente der Eucharistiefeier analysiert und hinsichtlich ihrer theologischen Bedeutung erschlossen werden. Methodisch bieten sich Beobachtungsaufträge, Gesprächsrunden, Symbolanalysen oder Vergleiche zwischen katholischer Eucharistie und evangelischem Abendmahl an. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit den persönlichen Glaubensaussagen der Beteiligten. Die Lernenden können reflektieren, welche Bedeutung Vertrauen, Hoffnung und Gemeinschaft für religiöse Menschen besitzen und wie sich Glauben im Alltag ausdrücken kann. Aus religionspädagogischer Perspektive eröffnet das Video zudem die Möglichkeit, über die Funktion von Ritualen, die Bedeutung von Sakramenten und die Frage nach der Gegenwart Gottes im Leben der Menschen nachzudenken. Dadurch werden religiöse Deutungskompetenz, Perspektivübernahme und die Fähigkeit gefördert, religiöse Ausdrucksformen wertschätzend zu verstehen und kritisch zu reflektieren.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Katholisch – Evangelisch: Ist das nicht dasselbe?

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