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Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg

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Dossier Der Nahostkonflikt

Konfliktdimensionen, Friedensprozess und aktuelle Entwicklungen im israelisch-palästinensischen Konflikt

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Material "Der Nahostkonflikt" bietet eine Webseite mit umfassender Darstellung des Themas. Über Bilder Textauszüge und Karten werden Territoriale Dimension, Ethno-nationalistische Dimension, Religiöse Dimension, Regionale Dimension, sowie die Unvereinbare Identitätskonstruktion beider Konfliktparteien thematisiert. Das Material beginnt mit einer aktuellen Darstellung sei dem Angriff der Hammas am 09.10.2023. Eine Chronik des Konfliktes von 2001 bis 2022 kann nach Jahren ausgeklappt werden. Ein Glossar schließt das Material ab.

Das Online Dossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg bietet eine umfassende Einführung in die Geschichte, Hintergründe und aktuellen Entwicklungen des israelisch palästinensischen Konflikts. Das Medium erläutert die historischen Wurzeln des Konflikts, die Bedeutung des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina, die Gründung des Staates Israel, die Rolle Jerusalems sowie die zentralen Streitfragen um Territorium, Siedlungen, Sicherheit, Flüchtlinge und politische Selbstbestimmung. Darüber hinaus werden unterschiedliche Perspektiven der beteiligten Akteure dargestellt und aktuelle politische Entwicklungen eingeordnet. Karten, Zeitstrahlen, Hintergrundtexte, Dossiers und weiterführende Materialien ermöglichen eine differenzierte Auseinandersetzung mit einem der komplexesten Konflikte der Gegenwart. Das Angebot unterstützt Lernende dabei, historische Zusammenhänge zu verstehen und aktuelle Ereignisse in einen größeren politischen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen.

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Für den Religionsunterricht eignet sich das Medium besonders, weil der Nahostkonflikt nicht nur politische, sondern auch religiöse, kulturelle und ethische Dimensionen besitzt. Lehrkräfte können die Materialien nutzen, um die Bedeutung Jerusalems und des Heiligen Landes für Judentum, Christentum und Islam zu thematisieren sowie Fragen von Identität, Erinnerung, Gerechtigkeit, Gewalt, Versöhnung und Frieden zu bearbeiten. Methodisch bietet sich eine multiperspektivische Arbeitsweise an, bei der Lernende verschiedene Narrative, Interessen und Deutungen analysieren und miteinander vergleichen. Besonders sinnvoll sind Gruppenarbeiten zu unterschiedlichen Konfliktdimensionen, die Auswertung von Karten und Zeitstrahlen, die Arbeit mit Quellen sowie strukturierte Debatten zu Friedensperspektiven. Im Sinne des Beutelsbacher Konsenses sollte der Unterricht kontroverse Positionen sichtbar machen und die eigenständige Urteilsbildung der Lernenden fördern. Die Materialien eignen sich zudem hervorragend für problemorientierte Lernarrangements, Rollenspiele, Expertenpuzzle, Podiumsdiskussionen oder die Analyse aktueller Nachrichten. Im Religionsunterricht können darüber hinaus friedensethische Fragestellungen vertieft werden, etwa die Frage nach gerechtem Frieden, Versöhnung zwischen Konfliktparteien, religiöser Verantwortung oder dem Umgang mit Feindbildern. Durch die Verbindung historischer, politischer und religiöser Perspektiven wird ein reflektierter und differenzierter Zugang zum Konflikt ermöglicht.

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