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Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Die Sternsinger - Kindermissionswerk

Ausbeutung

Veröffentlichung:12.6.2023

Die Unterrichtsbausteine des Kindermissionswerks Die Sternsinger widmen sich dem Thema Kinderarbeit aus einer globalen und zugleich lebensweltlich orientierten Perspektive. Das Material vermittelt grundlegende Informationen über Formen, Ursachen und Folgen von Kinderarbeit und zeigt die Lebenswirklichkeit arbeitender Kinder in verschiedenen Ländern der Welt auf. Anhand von Reportagen, Fallbeispielen, Arbeitsblättern, Bildern, Geschichten und Interviews lernen die Lernenden unterschiedliche Formen von Arbeit von Kindern kennen und unterscheiden zwischen erlaubter Mithilfe im Alltag und ausbeuterischer Kinderarbeit. Darüber hinaus werden Kinderrechte, globale Zusammenhänge, Armut, Bildungschancen sowie Möglichkeiten des persönlichen und politischen Engagements thematisiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Perspektiven betroffener Kinder, die selbst zu Wort kommen und ihre Erfahrungen schildern. Das Material richtet sich an die Klassenstufen vier bis sieben und kann in unterschiedlichen Schulformen eingesetzt werden.

Die Unterrichtssequenz "Kinderarbeit" mit 28 Seiten thematisiert die Ausbeutung von Kindern beim Goldabbau sowie die Notwendigkeit von Kinderarbeit in bestimmten Situationen. Dazu gehört zum Beispiel die Unterstützung der Familie. Die sechs druckbaren Arbeitsmaterialien beginnen ab Seite 21. Zwischen Kinderarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit wird somit differenziert. Die Lösungen der Aufgaben sind am Ende der PDF enthalten.

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Aus religionspädagogischer Sicht bietet das Medium vielfältige Anknüpfungspunkte für einen kompetenzorientierten und handlungsorientierten Unterricht. Es eignet sich besonders für die Themen Kinderrechte, Menschenwürde, globale Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität und nachhaltige Entwicklung. Methodisch eröffnet das Material zahlreiche Zugänge, die eine aktive Beteiligung der Lernenden fördern. Bilder arbeitender Kinder können als Gesprächsanlass genutzt werden, um erste Vorstellungen und Fragen zum Thema zu sammeln. Positionierungsspiele ermöglichen die Auseinandersetzung mit kontroversen Aussagen und fördern die Urteilsbildung. Rollenspiele und Perspektivwechsel helfen den Lernenden, sich in die Lebenssituationen arbeitender Kinder hineinzuversetzen und Empathie zu entwickeln. Die enthaltenen Reportagen und Kindergeschichten eignen sich für arbeitsteilige Gruppenarbeit, Steckbriefarbeit oder kreative Schreibaufgaben. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung mit dem Thema Kinderrechte, indem konkrete Lebenssituationen auf Verletzungen von Rechten hin untersucht werden. Im Religionsunterricht lassen sich zudem biblische Impulse zu Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Menschenwürde einbeziehen. Die vorgeschlagenen Aktionen zu fairem Handel, nachhaltigem Konsum und gesellschaftlichem Engagement fördern die Entwicklung von Handlungskompetenz und zeigen den Lernenden konkrete Möglichkeiten auf, selbst Verantwortung zu übernehmen. Das Material ist modular aufgebaut und kann sowohl für einzelne Unterrichtsstunden als auch für umfangreichere Unterrichtsreihen oder Projekttage genutzt werden.

In einem ersten Schritt wird eine Definition von ausbeuterischer Kinderarbeit entwickelt. Dazu sind im Material 10 multiple choice Möglichkeiten angegeben. Dazu kannst du dem einen Plakat oder ein lexikonartik entstehen. In einem weiteren Schritt wird das Kinderrecht zum Schutz vor Ausbeutung in einem Lückentext notiert.

Im zweiten Material wird die Geschichte eines Mädchens in einer Goldmine ausgewertet. Dazu sind fünf Fragen angegeben. In der letzten Frage wird entschieden ob es sich hier um ausbeuterische Kinderarbeit handelt. Dazu werden die bereits entwickelten Kriterien benutzt.

In einem dritten Material hör die Notwendigkeit von Kinderarbeit in gewissen sozialen Rahmenbedingungen beschrieben. Wenn es Kindern verboten ist zu arbeiten, fehlt ihr Einkommen um die Familie zu ernähren. In zwei Beispielen wird ausgeführt wie Kinderarbeit ohne Schaden anzurichten möglich ist. Dabei ist besonders die Kompatibilität mit dem Schulbesuch bedeutsam. In den drei Fragestellungen dazu werden Gründe zum Arbeiten festgehalten und bewertet. Forderungen für sichere Kinderarbeit ohne Schaden für die Entwicklung der Kinder werden ausgewertet. Diese Forderungen werden auf die bereits bearbeiteten Beispiele angewendet.

In einem vierten Material wenn erneut fünf kurze Beispiele Geschichten bearbeitet. Ein Lückentext dazu wird ausgefüllt.

In einem fünften Arbeitsmaterial werden Gründe für die Zunahme von Kinderarbeit aufgeführt. Als Beispiel dient hier Uganda. Diese Gründe werden im Text unterstrichen. Maßnahmen gegen diese Entwicklung werden aus dem Text herausgearbeitet und notiert. Die wichtigste Botschaft des Textes wird entwickelt.

Das sechste und letzte Arbeitsmaterial enthält Möglichkeiten als Konsument gegen ausbeuter Kinderarbeit vorzugehen. Diese werden aus zehn Textschnipseln zusammen gebastelt. Eine abschließende Diskussion fast die Erkenntnisse der Unterrichtssequenz zusammen. Dabei wird noch einmal die Differenzierung zwischen Kinderarbeit und ausbeuterischer Kinderarbeit festgehalten. Abschließen werden die beispielhaften Möglichkeiten zu eigenem Einfluss diskutiert. Eine könnte ausgewählt und persönlich umgesetzt werden.

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Mensch und Welt (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Kinder in der einen Welt – Straßenkinder, Kindersoldaten, …

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