„Ich will alles vom Erdboden wegraffen, spricht der Herr.“ - Das sind keine allzu schönen Aussichten, die sich dem Propheten Zefanja da bieten. Sein Büchlein wird von SOMMERS WELTLITERATUR in dreieinhalb Minuten zusammengefasst.
Der Prophet Zefanja lebt zur Zeit von Josia, des Königs von Juda (etwa 640-609 v. Chr.) - und zu dieser Zeit läuft religiös viel schief, weshalb Gott ihn verkünden lässt, dass der „Tag des Herrn“ nahe sei, an dem die Erde komplett von Menschen leergeräumt werden solle. Bevor er auf dieses Extremereignis noch einmal zurückkommt, wendet er sich in klassisch prophetischer Manier erstmal an die Nachbarvölker von Israel und bedroht sie, anschließend übt er sehr deutliche Sozialkritik an den Missständen im eigenen Land. Abschließend folgt eine kurze Verheißung, was nach dem „Tag des Herrn“ Positives geschehen soll.