Dieses Video stellt die Einseitigkeit der Kirchenkritik heraus. Es wird zudem den wenigen radikalen Personen viel Sendezeit eingeräumt, während die helfende, friedliche Mehrheit der Katholiken ignoriert wird. Die schwarz-weiß Malerei ist somit ein weiterer Punkt. Da das Christentum berufen ist, die Welt zu verbessern, kritisiert es Missstände. Die meisten Menschen mögen keine Kritik und wollen sich nicht ändern. Stattdessen hält man dann der Kirche ihre Fehler vor, von denen es natürlich genug gibt.
Das Video setzt sich mit dem Thema Kirchenkritik auseinander und reflektiert die Geschichte der Kirche als Geschichte von Menschen, die sowohl von Heiligkeit als auch von Schuld geprägt ist. Dabei wird betont, dass die Kirche nach christlichem Verständnis nicht deshalb heilig ist, weil ihre Mitglieder fehlerlos wären, sondern aufgrund ihres Ursprungs in Jesus Christus, ihres Ziels der Gemeinschaft mit Gott und der in ihr vorhandenen Mittel zur Heiligung. Das Video benennt drei häufige Probleme kirchenkritischer Darstellungen. Erstens wird auf die Gefahr einer einseitigen Wahrnehmung hingewiesen, bei der Fehlentwicklungen und Skandale stärker beachtet werden als positive Beiträge der Kirche. Zweitens kritisiert das Video vereinfachende oder ideologisch geprägte Darstellungen komplexer historischer Zusammenhänge. Drittens thematisiert es die menschliche Tendenz, die Glaubwürdigkeit einer Botschaft allein anhand der Fehler ihrer Vertreter zu beurteilen. Abschließend lädt das Video dazu ein, neben den Schattenseiten der Kirchengeschichte auch die Vorbilder des Glaubens wahrzunehmen und sich an deren Lebenszeugnis zu orientieren.