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Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“

Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“

Auf gut Teutsch

Luther und die deutsche Sprache

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Unterrichtseinheit " auf gut teutsch" mit 119 Seiten untersucht die Wirkung von Sprache bei Martin Luther über Fabeln bis hin zu altdeutscher Schrift. Dabei wird das Verständnis der biblischen Sprache geübt. Auch Liedtexte werden analysiert. Die Veränderung von Sprache, Sprichwörter, Schimpfwörter und Grußformeln in verschiedenen heutigen Sprachen werden einander gegenübergestellt und untersucht. Die alte Sütterlinschrift wird erschlossen. Die Fähigkeit zu gelungener freier Rede wird über ein Rollenspiel eingeübt.

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In einem ersten Schritt wird eine eigene Fabel entwickelt. Dazu sind in der PDF Materialien enthalten zur Farbe vom Raben und Fuchs. Über Fragen im Material wird der moralische Hintergrund dieser Fabel untersucht.

Eine weitere Farbe von der Stadtmaus und der Feldmaus untersucht soziale Probleme. Dabei geht es um den Unterschied zwischen reichen Personen und armen Personen thematisiert. Sechs Bilder werden sechs Textausschnitten zugeordnet.

Was Bastelvorlagen zu Masken ermöglichen das Nacherzählen der Fabeln im Rollenspiel. In einem weiteren Schritt wird ein Bastelauftrag zur Ordnung von Wörtern und Sätzen zu einem Sprichwort Luthers angeboten. Die zwölf Redewendungen werden zusammengesetzt. Im nachfolgenden Schritt wird die Bedeutung und Herleitung von verschiedenen Sprichwörtern vorgestellt. Diese Sprichwörter entstammen aus der Bibelübersetzung Luthers. Ein weiterer Schritt enthält einen Lückentext zur Stadt Wittenberg. Es entsteht ein Eintrag für einen Duden Artikel, über den die Veränderung der Sprache beschrieben wird. Sprache ist nicht statisch, sie entwickelt sich. In einem nächsten Schritt ist ein Wortgenerator als Bastelanleitung enthalten. Dabei drehen sich zwei Papierscheiben und erzeugen so neue Wortkombinationen.

Der nächste Schritt behandelt die Übersetzung vom lateinischen und die dabei entstehenden Schwierigkeiten anhand einer Tabelle mit kurzen Beispielen. Das schließt sich an Material zur geistlichen Musik an. Dabei wird eines der von Luther verfassten Textstücke als Lied kennengelernt. Folgenden Materialien befassen sich ebenfalls mit Liedern die auf Luthers Übersetzungen basieren.

In einem nächsten Schritt werden Liedtexte untersucht. Die Bedeutung der festen Burg wird dabei näher betrachtet. Dass Gott vertrauen, ist dabei der entscheidende Faktor. In den nächsten Materialien werden Beispiele zu originalen Lieddrucken untersucht.

Im Weiteren werden beispielhafte Briefe zu Luthers Sprach- und Schreibstil behandelt. Dabei zeigt sich, dass sie auch heute noch verständlich sind, allerdings als umgangssprachlich empfunden werden. Die besondere Länge der Sätze fällt dabei auf. Weitere Briefbeispiele werden in heutige Sprache umgeschrieben und in Materialien eingetragen.

In den nächsten Materialien wird versucht, Sütterlinschrift zu lesen. Dazu liegt ein Alphabet im Material bei. Auch entsprechende Texte von Martin Luther und Auswertungsmaterialien dazu sind enthalten.

Im nächsten Schritt wird die besondere Fähigkeit Luthers als Redner untersucht. Dazu werden Beispiele erarbeitet. Luther selbst hat formuliert, was einen guten Prediger ausmacht.

Im nächsten Schritt werden historische Reden und Briefe Luthers an den Papst und den Kaiser untersucht. In diesen Briefen zeigt sich Luthers geschickt als Redner. Die vorher erarbeiteten Grundlagen guter Rede und guten Predigens werden in diesen Briefen aufgefunden und belegt. Die Materialien bieten dazu Unterstützung bei der Auswertung der Reden. In einem weiteren Schritt wird diese Fähigkeit des guten Redens anhand eines Rollenspiels mit im Material enthaltenen Rollenkarten geübt.

Der nächste Block thematisierte die Bedeutung der Sprache in Konflikten. Dazu werden vier Beispiele von alltäglichen Auseinandersetzungen analysiert. Die Materialien enthalten Anleitungen zur Mediation dieser Konflikte. Anschließend wird der Umgang mit Schimpfwörtern untersucht. Dazu werden Schimpfwörter aus Luthers Sprachgebrauch aus einem Textmaterial entnommen. Aktuelle Schimpfwörter werden denen gegenübergestellt.

Der nachfolgende Schritt untersucht unterschiedliche Sprachen der aktuellen Welt. Das Wandern von Sprichwörtern durch verschiedene Sprachen wird anhand von Beispielen nachvollzogen. Vornamen werden Sprachen zugeordnet. Eine Tabelle im Material enthält dafür die entsprechenden Inhalte. In einem weiteren Schritt werden Fremdwörter in der deutschen Sprache untersucht. Dabei zeigt sich, dass es davon eine große Menge gibt. Auch hier sind Beispiele in Tabellen im Material enthalten.

In einem weiteren Schritt werden Etikette und Verhaltensregeln der Sprache untersucht. Dazu werden z. B. Grußformeln zur Zeit Luthers und heute behandelt. Im nachfolgenden Schritt wird Umgangssprache untersucht. Auch hier liegen Beispiele vor, die über Materialien und Fragestellungen ausgewertet werden. Die letzten Materialien untersuchen den Stil der mittelalterlichen Schrift und die Kalligrafie.

Material:

2. Einführungsfilm Seite 3

3. Luthers Fabeln Seite 6

4. Sprichwörter – Redewendungen Seite 17

5. Wortschöpfungen Seite 23

6. Übersetzung Seite 30

7. Luthers Lieder Seite 33

8. Wie sagen wir es heute ? Seite 41

9. Sprechwerkstatt – Anleitung zu den Übungen Seite 52

10. Ein guter Redner – „Speakers' Corner“ Seite 54

11. Die Bedeutung der Sprache in Konflikten Seite 7 1

12. Schimpfwörter – Was darf man sagen? Seite 75

13. Unterschiedliche Sprachen – Viele Erfahrungen und Chancen Seite 77

14. Wenn Wörter reisen Seite 79

15. Gutes Benehmen – Wie mache ich es richtig? Seite 88

16. Richtig oder falsch? Wortunfälle – Wortspielereien Seite 94

17. Dialekte Seite 97

18. Schreibübung – Die Entwicklung der Schrift Seite 100

19. Schriftdetektive Seite 104

20. Alphabete – Alte Schwabacher, Kurrent, Sütterlin Seite 114

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.4b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Evangelisch – Katholisch.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.3 Konfessionen wahrnehmen und verstehen: Reformation und Ökumene.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Martin Luther

Text, Bild

urheberrechtlich geschützt

13.2.2023

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Unterrichtseinheit

Bibel & Tradition ,Kirche

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren ,Kommunizieren und Kooperieren ,Produzieren und Präsentieren

mittel

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