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 Heiligenportraits | Katholisch.de

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Dominikus kurz erklärt. Heiligenportraits.

Veröffentlichung:8.8.2020

Heute gedenkt die Kirche des großen Missionars und Ordensgründers Dominikus. Als begnadeter Prediger eroberte er barfuß und bettelnd die Herzen der Menschen und überzeugte sie vom katholischen Glauben. Wie daraus ein Orden entstand, sehen Sie hier.

Der Heilige Dominikus Patron der Schneider und Näher, Astronomen und Wissenschaftler, aller unschuldig Verurteilten und Ordenspriester. Er wird angerufen bei Fieber und Hagel. Als Schutzpatron ist er für die Dominikanischen Republik; Bologna, Cordoba und Madrid verantwortlich.

Das Video stellt das Leben und Wirken des heiligen Dominikus vor, des Gründers des Dominikanerordens und einer der bedeutendsten Gestalten der mittelalterlichen Kirchengeschichte. Dominikus wurde im Jahr 1170 in Spanien geboren und zeigte bereits früh großes Interesse an Theologie und Philosophie. Seine besondere Sorge für Menschen in Not wird durch die Überlieferung deutlich, dass er während einer Hungersnot seine wertvollen Bücher verkaufte, um den Erlös den Armen zu schenken. Als Priester und Mitarbeiter kirchlicher Reformen begegnete er auf Reisen religiösen Bewegungen, die von den Lehren der Kirche abwichen. Beeindruckt von deren einfachem Lebensstil erkannte Dominikus die Notwendigkeit einer glaubwürdigen Verkündigung des Evangeliums. Fortan zog er als Missionar arm und bescheiden durch das Land, predigte die Botschaft Jesu und gewann viele Menschen für den christlichen Glauben zurück. Aus seiner Gemeinschaft entstand im Jahr 1216 der Dominikanerorden, dessen Mitglieder bis heute in vielen Ländern der Welt tätig sind und sich besonders der Verkündigung, Bildung und Seelsorge widmen.

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Für den Religionsunterricht eröffnet das Video vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit kirchlicher Erneuerung, Glaubenszeugnis und christlicher Verantwortung. Die Lernenden können zunächst die wichtigsten Stationen im Leben des Dominikus in einer Zeitleiste darstellen und seine Lebensgeschichte mit historischen Entwicklungen des Mittelalters verbinden. Besonders gewinnbringend ist die Beschäftigung mit seiner Entscheidung, Besitz zugunsten armer Menschen aufzugeben. Dies ermöglicht Gespräche über Solidarität, soziale Gerechtigkeit und die Frage, welche Verantwortung Menschen gegenüber Bedürftigen tragen. Die Entstehung des Dominikanerordens bietet zudem einen Zugang zur Bedeutung von Ordensgemeinschaften in Kirche und Gesellschaft. Die Lernenden können erforschen, welche Aufgaben Orden früher übernommen haben und welche Bedeutung sie heute besitzen. Methodisch eignen sich Rolleninterviews, Standbilder, Gruppenrecherchen oder die Gestaltung eines Lebensplakates zu Dominikus. Darüber hinaus kann die Frage diskutiert werden, weshalb Glaubwürdigkeit für religiöse Verkündigung wichtig ist und wie Worte und Taten zusammenwirken. Die Person des Dominikus bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für ethische Fragestellungen nach Armut, Verantwortung, Vorbildfunktion und Engagement für andere Menschen. Durch die Verbindung von Kirchengeschichte, Ethik und religiöser Bildung ermöglicht das Medium einen lebensweltbezogenen und kompetenzorientierten Unterricht, der historische Inhalte mit aktuellen Fragen des Zusammenlebens verknüpft.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6G.4 In der Nachfolge des Herrn. Eucharistie, Diakonie, Kirchenjahr.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7G.3 Gott will die Befreiung. Exodus: Geschenk und Auftrag.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Gott ruft Menschen in seinen Dienst

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