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Bibelcartoon

Bibelcartoon

Die Arbeiter auf dem Weinberg

Veröffentlichung:8.1.2019

Das kurze Animationsvideo erzählt das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Im Mittelpunkt steht Leonard, der einen Weinberg besitzt und Arbeiter für die Ernte der Trauben beschäftigt. Sein Mitarbeiter Jim arbeitet von Beginn des Tages an und erhält dafür einen vereinbarten Lohn. Als sich im Laufe des Tages zeigt, dass noch mehr Hilfe benötigt wird, stellt Leonard weitere Arbeiter ein, die erst später mit ihrer Arbeit beginnen. Am Abend erhalten alle Arbeiter denselben Lohn. Jim empfindet dies als ungerecht, da er deutlich länger gearbeitet hat als die anderen. Leonard erklärt ihm jedoch, dass er genau den Lohn erhalten hat, der ihm zugesagt wurde, und dass er die Großzügigkeit gegenüber den später eingestellten Arbeitern nicht missgünstig betrachten sollte. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um deutlich zu machen, dass Gottes Liebe und Großzügigkeit nicht nach menschlichen Maßstäben von Leistung oder Verdienst verteilt werden. Gott begegnet allen Menschen mit derselben Liebe und Wertschätzung, unabhängig davon, wann oder auf welche Weise sie zu ihm kommen.

Matthäus 20,1-16

1 Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. 2 Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

3 Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehen 4 und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso. 6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? 7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.

8 Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten. 9 Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen. 10 Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. 11 Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater 12 und sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.

13 Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen? 14 Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin? (Römer 9.16) (Römer 9.21)

16 Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt. Bibelgeschichte für Kinder

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe I zur Behandlung der Themen Gerechtigkeit, Neid, Großzügigkeit, Gottesbild und Reich Gottes. Die Geschichte fordert Lernende dazu heraus, über unterschiedliche Vorstellungen von Fairness nachzudenken. Als Einstieg kann die Lehrkraft Alltagssituationen vorstellen, in denen Menschen dieselbe Belohnung erhalten, obwohl sie unterschiedlich viel geleistet haben. Die Lernenden können ihre spontane Einschätzung äußern und diskutieren, was sie als gerecht oder ungerecht empfinden. Nach dem Ansehen des Videos bietet sich eine genaue Analyse der Reaktionen der Arbeiter an. Die Lernenden können herausarbeiten, weshalb Jim enttäuscht ist und warum Leonard seine Entscheidung dennoch verteidigt. Im anschließenden Unterrichtsgespräch kann die Frage vertieft werden, ob Gerechtigkeit immer Gleichbehandlung bedeutet oder ob Großzügigkeit manchmal über reine Leistungsgerechtigkeit hinausgeht. Methodisch eignen sich Rollenspiele, Streitgespräche oder Positionierungsmethoden, bei denen die Lernenden verschiedene Sichtweisen vertreten. Ebenso kann die Symbolik des Weinbergbesitzers als Bild für Gott erschlossen werden. Kreative Aufgaben wie das Schreiben eines Briefes aus der Sicht eines Arbeiters oder das Erstellen eines Comicstrips zur Geschichte fördern die persönliche Auseinandersetzung mit dem Gleichnis. Darüber hinaus bietet das Video Anknüpfungspunkte für Gespräche über soziale Gerechtigkeit, Anerkennung, Wertschätzung und die Frage, ob Menschen ihren Wert durch Leistung bestimmen sollten. So eröffnet das Gleichnis einen Zugang zu zentralen Aspekten christlicher Ethik und zum Verständnis der bedingungslosen Liebe Gottes.

Hessen

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Primarstufe | Primarstufe 1/2

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.3 Jesus von Nazareth. Sein Reden und Handeln als Frohe Botschaft.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

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Primarstufe | Primarstufe 1/2

Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Biblische Botschaft (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.3 Von einer besseren Welt erzählen: Das Reich Gottes.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Jesus redet vom Reich Gottes in Bildern

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