Das kurze Animationsvideo erzählt das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Im Mittelpunkt steht Leonard, der einen Weinberg besitzt und Arbeiter für die Ernte der Trauben beschäftigt. Sein Mitarbeiter Jim arbeitet von Beginn des Tages an und erhält dafür einen vereinbarten Lohn. Als sich im Laufe des Tages zeigt, dass noch mehr Hilfe benötigt wird, stellt Leonard weitere Arbeiter ein, die erst später mit ihrer Arbeit beginnen. Am Abend erhalten alle Arbeiter denselben Lohn. Jim empfindet dies als ungerecht, da er deutlich länger gearbeitet hat als die anderen. Leonard erklärt ihm jedoch, dass er genau den Lohn erhalten hat, der ihm zugesagt wurde, und dass er die Großzügigkeit gegenüber den später eingestellten Arbeitern nicht missgünstig betrachten sollte. Jesus erzählt dieses Gleichnis, um deutlich zu machen, dass Gottes Liebe und Großzügigkeit nicht nach menschlichen Maßstäben von Leistung oder Verdienst verteilt werden. Gott begegnet allen Menschen mit derselben Liebe und Wertschätzung, unabhängig davon, wann oder auf welche Weise sie zu ihm kommen.
Matthäus 20,1-16
1 Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. 2 Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.
3 Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehen 4 und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. 5 Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso. 6 Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? 7 Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden.
8 Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten. 9 Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen. 10 Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. 11 Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater 12 und sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben.
13 Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen? 14 Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir. 15 Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin? (Römer 9.16) (Römer 9.21)
16 Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt. Bibelgeschichte für Kinder