Der Dominikaner Orden erkennt, dass Christentum und dessen Vertreter den Menschen auf Augenhöhe begegnen muss. Die Hierarchie des Mittelalters beginnt sich damit zu wandeln. Thomas wählt diese apostolische Lebensweise des Predigermönchs und das Leben des Gelehrten. Auf dem Weg der Christus ist ihn erkennen. Thomas sieht den Menschen als Ganzheit von Körper und Seele. Dabei formt die Seele den Körper. Damit vermeidet Thomas den Dualismus des modernen, gespaltenen, seinem Körper entfremdeten Menschen. Das Hauptwerk in sechs Bänden kann zusammengefasst werden mit: Die Gottesbeziehung ist Freundschaft zu Gott. Geschöpflichkeit ist demnach: größte Anhängigkeit in größter Selbstständigkeit und größte Selbstständigkeit in größter Abhängigkeit.
Martin Brüske stellt die drei Theologen vor, die ihn am stärksten beeinflusst haben. In dieser Folge: Thomas von Aquin (1225 - 1274).