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Matthias CameranTimo KesslerGeorg FeulnerClaudia GärtnerKonstantin NimmerfrohRalf Stammberger

Matthias Cameran,

Timo Kessler,

Georg Feulner,

Claudia Gärtner,

Konstantin Nimmerfroh,

Ralf Stammberger

"Erneuere das Angesicht der Erde"

Zusammenschnitt der Veranstaltung Kreuzfest 2022

Veröffentlichung:26.10.2022

Dieses Video bietet eine Vertiefung für das Thema Klimakrise und Klimafolgen und die sich dadurch vertiefende Ungerechtigkeit zwischen globalem Süden und Norden. Die Klimaarmut nimmt zu. Auch die kirchliche Verantwortung und deren Positionen werden vorgestellt. Das zentrale Thema ist die Bewahrung der Schöpfung und soziale Gerechtigkeit am Beispiel der Enzyklika Laudato Si. Die Tagung fand vor dem Hintergrund des Kreuzfestes 2022 in Limburg statt.

Kernthesen aus den Beiträgen von Georg Feulner (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Claudia Gärtner (TU Dortmund) und der sich anschließenden Diskussion mit Jens Henninger (BNS Königstein) und Konstantin Nimmerfroh (Fridays for Future Frankfurt).

Gastgeber: Ralf Stammberger (Dezernat Schule und Bildung, Bistum Limburg) ; Moderation: Joachim Valentin (Katholische Akademie Rabanus Maurus - Haus am Dom Frankfurt)

Das Video dokumentiert einen Bildungstag zum Thema ganzheitliche Ökologie und verbindet christliche Schöpfungsverantwortung mit aktuellen Herausforderungen des Klimawandels. Ausgangspunkt ist die Frage, welche Rolle Kirche, Bildung und gesellschaftliches Engagement bei der Bewältigung der ökologischen Krise spielen können. Die Referierenden erläutern wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel, thematisieren die Folgen von Erderwärmung, Artensterben und globalen Ungerechtigkeiten und stellen Bezüge zur christlichen Tradition sowie zur Enzyklika Laudato si' her. Besonders hervorgehoben werden die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen, die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie die Notwendigkeit gemeinschaftlichen und politischen Handelns. Das Video versteht Klimaschutz nicht nur als technische oder politische Aufgabe, sondern als ethische und spirituelle Herausforderung, die alle Menschen betrifft. Dabei wird deutlich, dass Hoffnung, Gemeinschaft und die Vision einer gerechteren Welt wichtige Ressourcen für gesellschaftliche Veränderungsprozesse darstellen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II sowie für fächerübergreifende Projekte in den Bereichen Religion, Ethik, Politik, Geographie und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es bietet einen anspruchsvollen Zugang zu Fragen der Schöpfungsverantwortung, der Klimagerechtigkeit und der gesellschaftlichen Transformation.

Als Einstieg kann die Lehrkraft aktuelle Bilder oder Nachrichten zu Extremwetterereignissen, Dürren, Überschwemmungen oder Klimaprotesten präsentieren. Die Lernenden sammeln zunächst ihre eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen mit dem Thema Klimawandel. Anschließend können sie die Frage diskutieren, welche Verantwortung Religionen und Kirchen angesichts globaler Krisen übernehmen sollten.

Während der Sichtung des Videos bietet sich ein strukturierter Beobachtungsauftrag an. Die Lernenden können die verschiedenen Argumentationslinien der Referierenden erfassen und beispielsweise unterscheiden zwischen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, theologischen Begründungen, gesellschaftspolitischen Forderungen und pädagogischen Perspektiven. Dadurch wird deutlich, wie komplex die Klimafrage ist und wie unterschiedliche Disziplinen miteinander verbunden werden.

In einer vertiefenden Gruppenarbeit können verschiedene Themenfelder bearbeitet werden. Eine Gruppe untersucht die Bedeutung der Schöpfungsverantwortung im Christentum. Eine weitere analysiert die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und globaler Gerechtigkeit. Andere Gruppen beschäftigen sich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung, mit der Rolle von sozialen Bewegungen oder mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für Schulen und Kirchengemeinden. Die Ergebnisse können anschließend in einer Zukunftswerkstatt oder einer Podiumsdiskussion vorgestellt werden.

Methodisch eröffnet das Video zahlreiche Möglichkeiten für handlungsorientiertes Lernen. Die Lernenden können eigene Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln, den Energieverbrauch ihrer Schule untersuchen, Ideen für klimafreundliche Schulentwicklung erarbeiten oder Aktionen zur Sensibilisierung ihrer Schulgemeinschaft planen. Besonders wertvoll ist die im Video hervorgehobene Perspektive, dass gesellschaftlicher Wandel nicht allein durch individuelles Verhalten entsteht, sondern durch gemeinschaftliches Engagement und politische Beteiligung.

Für den Religionsunterricht bietet das Medium darüber hinaus die Möglichkeit, biblische Schöpfungstexte, prophetische Gerechtigkeitsvorstellungen und Zukunftsbilder des Reiches Gottes mit aktuellen ökologischen Herausforderungen in Beziehung zu setzen. Die Lernenden reflektieren dabei, wie religiöse Überzeugungen Motivation, Orientierung und Hoffnung für verantwortliches Handeln bieten können. Das Video fördert somit ethische Urteilsbildung, Zukunftskompetenz, gesellschaftliche Verantwortung und die Fähigkeit, komplexe globale Herausforderungen aus religiöser Perspektive zu deuten und mitzugestalten.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.3 Aspekte christlicher Anthropologie.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.3 Kirche in der Welt von heute.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/1 Was ist der Mensch?

11.1 / 3. Der Mensch und seine Verantwortung.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

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