Secondhand, Vintage, Pre-owned – oder einfach gebrauchte Klamotten. Das Geschäft mit alter Kleidung boomt, denn Nachhaltigkeit und Recycling sind im Trend. Marktanalysen (ThredUp Resale Report 2019) bestätigen, dass der Secondhand-Markt in den letzten Jahren 21-mal schneller gewachsen ist als der übrige Modehandel.
Vom „Öko-Hype“ wollen jetzt auch großen Online-Mode-Händler wie Zalando und About You ein Stück abhaben. Auch sie steigen aktuell voll ins Business mit gebrauchter Kleidung ein. Und das, obwohl ihr eigentliches Geschäftsmodell der Verkauf von Fast Fashion ist. Also dem Verkauf von neu produzierter Massenware. Wie passt das zusammen?
Mit eigenen Apps bieten sie ihren Kund:innen an, ihre alte Kleidung zu verkaufen. Klingt nachhaltig, aber ist es das auch? Y-Kollektiv Reporter Frederik Fleig hat seinen Schrank ausgemistet und die Secondhand-App „Zircle“ von Zalando ausprobiert.
Um herauszufinden was mit seinen Klamotten passiert und was sich die Chefs von Fast-Fashion-Unternehmen von dem neuen Business-Modell versprechen, war er bei About You vor Ort und spricht mit einem Vertreter von Zalando.