Durch die Straßeninterviews werden die Lernenden motiviert, eigene Vorstellungen und Vorwissen einzubringen. Das Medium kann als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zu Heiligen, Festtagen oder christlicher Erinnerungskultur genutzt werden. Vor dem Ansehen des Videos bietet sich ein Unterrichtsgespräch über bekannte Feiertage im Jahreskreis an. Die Lernenden können sammeln, welche kirchlichen Feste sie kennen und welche Bräuche sie mit Allerheiligen, Allerseelen oder Halloween verbinden. Während der Rezeption können Arbeitsaufträge eingesetzt werden, etwa das Herausarbeiten der Unterschiede zwischen Allerheiligen und Allerseelen oder das Sammeln von Informationen zur Heiligsprechung. Nach dem Video eignen sich vertiefende Gesprächsphasen über Vorbilder im Glauben und die Frage, welche Eigenschaften Menschen bewundernswert machen. Ebenso kann reflektiert werden, warum Erinnerungskultur und Totengedenken für viele Menschen wichtig sind. Methodisch bieten sich Gruppenarbeiten zu bekannten Heiligen, kreative Plakatgestaltungen zum Kirchenjahr oder Vergleiche zwischen religiösen und gesellschaftlichen Festtraditionen an. Auch ein Vergleich zwischen Halloween und christlichen Festen kann die Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit der Lernenden fördern. Das Medium verbindet religiöses Wissen mit lebensweltlicher Orientierung und ermöglicht vielfältige Zugänge zu Fragen von Erinnerung, Vorbildern und Glaubenspraxis.