Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht in der Grundschule, für Familiengottesdienste, Erstkommunionvorbereitung und Gemeindekatechese. Die Lernenden setzen sich mit Themen wie Nächstenliebe, Nachfolge Jesu, Solidarität, Gebet und christlicher Verantwortung auseinander. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von liturgischem Lernen mit handlungsorientierten und kreativen Methoden. Die Kinder erleben religiöse Inhalte nicht nur sprachlich, sondern sinnlich durch Licht, Musik, Bewegung und Symbole. Methodisch arbeitet das Medium mit Gesprächskreisen, Bodenbildern, Liedern, Gebetskarten und dem Bilderdomino als erzählendem Element. Die Lernenden betrachten die Bilder, erzählen die Geschichte nach und entwickeln eigene Gedanken zu Paulines Handeln. Besonders eindrücklich ist die Arbeit mit den Teelichtern, bei der die Kinder überlegen, für wen sie selbst Licht sein möchten. Dadurch entstehen persönliche Zugänge zu Mitgefühl, Trost und Verantwortung. Die Gebetskarten zu Armen, Kranken, Traurigen, Einsamen oder Frieden Suchenden fördern Empathie und Fürbitte. Auch die Bewegungen zu den Liedern stärken Gemeinschaftserfahrungen und machen die liturgische Feier aktiv und lebendig. Im Religionsunterricht können die Lernenden zudem eigene Gebete, Lichtsymbole oder Domino Karten gestalten und ihre Vorstellungen von einer gerechteren Welt kreativ ausdrücken. Das Medium fördert religiöse Sprachfähigkeit, soziales Lernen und die Bereitschaft, christliche Werte im Alltag umzusetzen. Besonders wertvoll ist die Verbindung von biografischem Lernen mit spirituellen Erfahrungen und globaler Solidarität.
Der Einstieg gelingt durch Bildanalyse zu gesellschaftlichen Missständen. Der Bezug zur aktuellen Realität in der persönlichen Lebenswelt wird hergestellt. Verbesserungsvorschläge werden gesammelt. In einem zweiten Schritt wird ein Imagefilm von Missio analysiert. 7 Förderschwerpunkte werden ermittelt.
Im nächsten Schritt wird eine Grafik Novelle zu Pauline Jaricot untersucht. Die vier im Material enthaltenen Bilder zur Arbeit von Pauline Jericot zur Zeit der französischen Revolution. Sie stammte aus einem reichen Elternhaus und der kannte ihre Berufung in jungen Jahren. Es folgt eine Beschreibung der wirtschaftlichen Katastrophe vor allem der Landbevölkerung in Frankreich zu dieser Zeit. Die nächsten fünf Bilder sind weiß und sollen gefüllt werden.
Dabei wird Ihr Engagement für die Bevölkerung dargestellt. Möglichkeiten der Hilfe geht z.B. das Bauen eines Krankenhauses oder Aushilfe mit Lebensmittel.
Der Einstieg in die zweite Doppelstunde beginnt mit einem Brainstorming zum Thema Kirche. In einem zweiten Schritt wird ein Zeitstrahl zum Leben von Pauline Jericot in Frankreich und der Welt erstellt. Dazu ist ein Material in der PDF enthalten, in dem zentrale Punkte bereits angelegt sind.
Im nachfolgenden Schritt wird in Gruppenarbeit praktische Einsatz für soziale Gerechtigkeit internationale Solidarität und der Einsatz von Frauen in Gesellschaft und Kirche thematisiert. Dazu liegen mehrere Materialien zu den Lebensbedingungen im 19 Jahrhundert und Forderungen von Arbeitnehmern bei.
Das zentrale Material ist das Bilderdomino zur Lebensgeschichte von Pauline Jaricot. Die Lernenden betrachten die einzelnen Bildkarten, legen sie gemeinsam in die Mitte und erzählen die Geschichte Schritt für Schritt nach. Dabei lernen sie wichtige Stationen aus Paulines Leben kennen, etwa ihre Kindheit, ihr Engagement für Arme und Kranke sowie ihren Einsatz für Gerechtigkeit und weltweite Solidarität. Im Unterricht entstehen Gespräche über Nächstenliebe, Verantwortung und die Frage, wie Menschen heute Licht für andere sein können. Das Bilderdomino fördert narrative Kompetenzen, genaues Beobachten und religiöse Sprachfähigkeit.
Die Teelichter und die Jesuskerze bilden ein zentrales Symbol der Feier. Jedes Kind entzündet ein eigenes Licht an der Jesuskerze und überlegt dabei, für wen es Licht und Hoffnung sein möchte. Im Unterricht entstehen persönliche Zugänge zu Mitgefühl, Trost und sozialer Verantwortung. Die Lernenden reflektieren, wie sie selbst anderen Menschen helfen oder Hoffnung schenken können. Die Lichtsymbolik stärkt spirituelle Erfahrungen und Gemeinschaftserleben.
Die Gebetskarten enthalten Begriffe wie Arme, Kranke, Einsame, Traurige, Verzweifelte oder Frieden Suchende. Die Lernenden legen diese Karten in die Mitte und formulieren dazu Fürbitten oder Gedanken. Im Unterricht werden Empathie, Mitgefühl und die Fähigkeit zur Fürbitte gefördert. Gleichzeitig lernen die Kinder, gesellschaftliche Not wahrzunehmen und diese mit ihrem Glauben zu verbinden.
Die Lieder sind ein wichtiger Bestandteil des Materials. Durch gemeinsames Singen und Bewegungen erleben die Lernenden Gemeinschaft und Freude am Glauben. Besonders die Lieder „Tragt in die Welt nun ein Licht“ oder „Du bist da, wo Menschen leben“ unterstützen die Themen Hoffnung, Gemeinschaft und Nächstenliebe. Im Unterricht können die Liedtexte besprochen und auf das eigene Leben übertragen werden. Bewegungen und Kreistänze fördern zusätzlich die aktive Beteiligung der Kinder.
Das Evangelium aus Matthäus 28 steht im Mittelpunkt der theologischen Reflexion. Die Lernenden hören den Sendungsauftrag Jesu und überlegen gemeinsam, was es bedeutet, Jesu Botschaft heute weiterzutragen. Im Unterricht entstehen Gespräche über christliche Verantwortung, Gemeinschaft und weltweite Solidarität. Die Kinder entwickeln eigene Vorstellungen davon, wie sie im Alltag Licht für andere sein können.
Die Bodenbilder mit braunen, blauen und grünen Tüchern symbolisieren die Erde und die weltweite Gemeinschaft. Die Lernenden erleben dadurch anschaulich, dass Menschen überall auf der Welt miteinander verbunden sind. Im Unterricht werden globale Perspektiven, Frieden und Solidarität thematisiert. Gleichzeitig schafft das Bodenbild eine ruhige und spirituelle Atmosphäre.
Besonders handlungsorientiert ist die Möglichkeit, eigene Domino Karten, Gebete oder Lichtsymbole zu gestalten. Die Lernenden werden kreativ tätig und übertragen die Inhalte auf ihre eigene Lebenswelt. Dadurch entstehen persönliche und nachhaltige Lernerfahrungen. Das Material eignet sich deshalb besonders für projektorientierten Religionsunterricht, Familiengottesdienste und Gemeindearbeit.