RU-digitalRU-digital-logo
Brot für die Welt

Brot für die Welt

Fairer Handel

Veröffentlichung:23.3.2015

Der Faire Handel hilft, Armut zu überwinden, indem er für seine Partner im Süden faire Handelsbedingungen schafft. Dieses Video erklärt, wie das funktioniert.

Das Medium „Fairer Handel“ zeigt anhand alltäglicher Produkte aus dem Supermarkt die globalen Zusammenhänge von Konsum, Produktion und Verantwortung. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Waren wie Kaffee, Schokolade, Blumen, Elektronik oder Kleidung aus Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas stammen. Das Medium macht deutlich, unter welchen schwierigen Bedingungen viele Menschen dort arbeiten müssen. Thematisiert werden niedrige Löhne, fehlender Arbeitsschutz, mangelhafte Gesundheitsversorgung, Kinderarbeit sowie die Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen. Gleichzeitig stellt das Medium den Fairen Handel als konkrete Alternative vor. Es erklärt, wie faire Preise, langfristige Handelsbeziehungen, soziale Standards und direkte Zusammenarbeit mit Produzierenden dazu beitragen können, Lebensbedingungen zu verbessern und mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Die Lernenden erkennen dabei, dass Konsum immer auch mit Verantwortung verbunden ist und dass bewusste Kaufentscheidungen globale Auswirkungen haben können.

Products

Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche didaktische und methodische Möglichkeiten. Die Lernenden setzen sich mit Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschenwürde und nachhaltigem Konsum auseinander. Besonders geeignet ist das Medium für problemorientierten und handlungsorientierten Unterricht. Durch den lebensnahen Bezug zu alltäglichen Produkten wird die Lebenswelt der Lernenden unmittelbar angesprochen. Im Unterricht können Verpackungen, Fair Trade Siegel oder Produkte aus dem Supermarkt untersucht und miteinander verglichen werden. Besonders gewinnbringend sind Diskussionen über eigenes Konsumverhalten und globale Verantwortung. Die Lernenden reflektieren, welche Auswirkungen ihr Einkauf auf Menschen in anderen Ländern haben kann. Methodisch eignen sich Gruppenarbeit, Rollenspiele, Produktanalysen, Stationenlernen, Weltkartenarbeit oder Pro und Contra Diskussionen zu fairem Konsum. Perspektivwechsel ermöglichen es den Lernenden, sich in die Situation von Kaffeebauern, Näherinnen oder Plantagenarbeitenden hineinzuversetzen. Dadurch werden Empathie und ethische Urteilsfähigkeit gefördert. Auch die Verbindung zur christlichen Ethik bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte. Themen wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Verantwortung für Mitmenschen können anhand konkreter Beispiele erschlossen werden. Besonders geeignet ist das Medium zudem für Projekte im Bereich Globales Lernen oder Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Lernenden entwickeln dabei Handlungsmöglichkeiten für bewussten Konsum und gesellschaftliche Mitverantwortung.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

G6.1 Mein Recht und das Recht der anderen. Gerechtigkeit und die neue Gerechtigkeit Jesu.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 6

6.1 Entscheidungen treffen: Gut und Böse.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.