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Eva überlebt das Konzentrationslager (8)

Veröffentlichung:8.9.2019

Es ist das Jahr 1944: Eva wird nach Auschwitz gebracht. Sie weiß nicht, was im Konzentrationslager mit den Menschen passiert. Schnell merkt sie, dass die Lebensbedingungen im Lager schrecklich sind. Doch die Musik und ihre Freundin Renata geben ihr die Kraft, weiter zu machen.

Das Medium „Der Krieg und ich“ erzählt die Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Serie zeigt, wie junge Menschen Krieg, Verfolgung, Angst, Flucht und Verlust erleben. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schicksale, die sich an historischen Berichten, Tagebüchern und Briefen orientieren. Besonders eindrücklich ist die Episode über Eva, ein jüdisches Mädchen aus der besetzten Tschechoslowakei, das in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert wird. Die Lernenden erleben durch ihre Geschichte die unmenschlichen Bedingungen im Lager, die Ausgrenzung und Vernichtung von Menschen sowie die Bedeutung von Hoffnung, Freundschaft und Erinnerung. Die Serie verbindet historische Informationen mit emotionalem Erzählen und macht die Lebenswirklichkeit von Kindern während des Nationalsozialismus nachvollziehbar. Dabei wird deutlich, welche Folgen Hass, Diskriminierung und menschenverachtende Ideologien haben können.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche didaktische und methodische Möglichkeiten. Die Lernenden können sich anhand der persönlichen Geschichten intensiv mit Fragen nach Menschenwürde, Verantwortung, Schuld, Mitgefühl, Hoffnung und Erinnerung auseinandersetzen. Vor dem Einsatz des Mediums sollte die Lerngruppe behutsam auf die Thematik vorbereitet werden. Zentrale Begriffe wie Nationalsozialismus, Holocaust, Konzentrationslager oder Judenverfolgung müssen altersgerecht erklärt werden. Während der Filmrezeption eignen sich Beobachtungsaufträge, damit die Lernenden gezielt auf Gefühle, Konflikte und Entscheidungen der Figuren achten. Nach dem Film sollte ausreichend Raum für Gespräche geschaffen werden, da die Inhalte emotional stark belasten können. Besonders im Religionsunterricht sind Gesprächsphasen wichtig, in denen Lernende über Leid, Angst, Menschlichkeit und Hoffnung sprechen können. Methodisch eignen sich Perspektivwechsel, kreative Schreibaufgaben, Tagebucheinträge oder Briefe aus Sicht der Figuren. Ebenso können Standbilder, Rollenspiele oder Gesprächskreise eingesetzt werden. Die Episode über Eva eröffnet zudem Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und Verantwortung in der Gegenwart. Die Lernenden können darüber nachdenken, warum Erinnern wichtig ist und wie Menschen heute gegen Ausgrenzung und Antisemitismus eintreten können. Auch die Rolle von Musik als Zeichen von Hoffnung und Menschlichkeit kann im Unterricht thematisiert werden. Die Serie fördert historisches Lernen, empathisches Lernen und ethische Urteilsbildung gleichermaßen und eignet sich besonders für fächerübergreifenden Unterricht in Religion, Ethik, Geschichte und Demokratiebildung.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

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