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Katholisch.de | Glaube.Leben.

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Was ist gerecht

Veröffentlichung:1.6.2021

Was ist eigentlich gerecht? Und wer entscheidet darüber? Welche Rolle spielen mein individuelles Empfinden und das Gemeinwohl? Pfarrer Christian Olding glaubt, dass Gottes Handeln uns allen Vorbild in Gerechtigkeitsfragen sein kann.

Was ist eigentlich in welcher Situation gerecht? Ist es gerecht, wenn ich entsprechend meiner Leistungen und Verantwortungen entlohnt werde? Intuitiv würden die meisten wohl ja sagen. Spätestens allerdings, wenn es um die Gehälter und Boni von Vorstandsvorsitzenden geht, lässt sich trefflich streiten. Was also ist Gerechtigkeit?

Das Medium beschäftigt sich mit der Frage nach Gerechtigkeit und zeigt unterschiedliche Vorstellungen davon, was Menschen als gerecht empfinden. Ausgangspunkt ist die alltägliche Erfahrung, dass Gerechtigkeit oft mit Leistung, Lohn und Verteilung verbunden wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich über Fragen von Reichtum, Verantwortung und sozialer Ungleichheit intensiv streiten lässt. Das Medium stellt diesem verbreiteten Verständnis das biblische Verständnis von Gerechtigkeit gegenüber. Dabei wird betont, dass Gerechtigkeit in der Bibel nicht allein durch Rechnen, Vergleichen oder Abwägen entsteht, sondern aus einer Beziehung heraus verstanden wird. Gottes Handeln gegenüber den Menschen wird als Grundlage für ein solidarisches und verantwortungsvolles Miteinander beschrieben. Besonders das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg verdeutlicht, dass biblische Gerechtigkeit darauf zielt, dass jeder Mensch das erhält, was er zum Leben braucht. Das Medium lädt dazu ein, über soziale Verantwortung, Solidarität und das Zusammenleben in Gemeinschaft nachzudenken.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Religionsunterricht in den Klassenstufen acht bis zwölf innerhalb der Themenbereiche Gerechtigkeit, soziale Verantwortung, Reich Gottes Botschaft, Gleichnisse Jesu und christliche Ethik. Durch die Verbindung von aktuellen gesellschaftlichen Fragen mit biblischen Vorstellungen eröffnet das Medium einen lebensnahen Zugang zu theologischen und ethischen Fragestellungen. Methodisch bietet sich zunächst ein Unterrichtsgespräch über persönliche Gerechtigkeitserfahrungen an. Die Lernenden können Situationen aus Schule, Familie oder Gesellschaft benennen, die sie als gerecht oder ungerecht empfinden. Anschließend eignet sich eine vertiefte Arbeit mit zentralen Aussagen des Mediums sowie mit dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Besonders sinnvoll sind kontroverse Diskussionen oder Debatten, in denen unterschiedliche Gerechtigkeitsvorstellungen miteinander verglichen werden. Kreative Methoden wie Standbilder, Rollenspiele oder Perspektivwechsel ermöglichen es den Lernenden, sich emotional und argumentativ mit verschiedenen Positionen auseinanderzusetzen. Ebenso bietet sich die Verbindung zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Armut, soziale Ungleichheit oder faire Verteilung von Ressourcen an. Lehrkräfte sollten darauf achten, dass unterschiedliche Meinungen respektvoll diskutiert werden und die Lernenden eigene ethische Urteile entwickeln können. Das Medium fördert die Fähigkeit, biblische Texte mit gesellschaftlichen Fragen zu verbinden und christliche Vorstellungen von Solidarität und Verantwortung kritisch zu reflektieren.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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