Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenfelder „Menschenwürde“, „Leben und Tod“, „Ethik am Lebensende“ oder „Verantwortung des Menschen“. Die klaren Definitionen ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in die Diskussion um Sterbehilfe und schaffen eine sachliche Grundlage für ethische Urteilsbildung. Lernende können die verschiedenen Formen der Sterbehilfe vergleichen, rechtliche Rahmenbedingungen analysieren und die Position der katholischen Kirche kritisch reflektieren. Besonders gewinnbringend ist die Arbeit mit Fallbeispielen, in denen Lernende unterschiedliche Perspektiven – etwa von Betroffenen, Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten oder Seelsorgenden – einnehmen und diskutieren. Die Übersichtsgrafik zu den Handlungsoptionen eignet sich für Gruppenarbeiten oder zur Visualisierung im Unterrichtsgespräch. Ebenso bietet sich eine Verbindung zur Hospizarbeit an, um den Fokus auf Sterbebegleitung, Palliativmedizin und menschliche Fürsorge zu lenken. Methodisch können Debattenformate, Rollenspiele, Placemat-Methoden oder ethische Fallanalysen eingesetzt werden. Durch die Verbindung von medizinischen, rechtlichen und theologischen Aspekten fördert das Medium die Fähigkeit der Lernenden, eigene Positionen zu entwickeln und respektvoll mit unterschiedlichen Wertvorstellungen umzugehen.
In einem ersten Schritt werden Kennzeichen und Ursachen von Alkoholkonsum am Beispiel der Tiroler Tourismusindustrie thematisiert. Im nächsten Schritt wird untersucht, warum diese Thematik in Fachkreisen nicht thematisiert wird. Anschließend wird die Erfahrung der Arbeitskräfte mit Alkoholkonsum z. B. untersucht. Wir können auch eigene Erfahrungen einfließen. Abschließend kann über eine Internetseite einen Selbstcheck durchgeführt werden.