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Christoph ThomaSchulamt Innsbruck

Christoph Thoma,

Schulamt Innsbruck

Das dritte Gebot aus der Sicht des Judentums

Gedenke des Sabbats – Halte ihn heilig! (Ex 20,8)

Veröffentlichung:1.3.2022

Die Unterrichtsstunde "das dritte Gebot" mit zwei Seiten untersucht die Begründung für die Heiligung des jüdischen Sabbats und der christlichen Sonntagsruhe.

Das Materialblatt „Sonntag. Das dritte Gebot aus der Sicht des Judentums“ thematisiert die Bedeutung des Schabbats im Judentum und setzt diesen in Beziehung zur christlichen Sonntagsruhe. Ausgangspunkt ist das Sabbatgebot aus dem Buch Exodus. Der Text erklärt anschaulich, welche Tätigkeiten für gläubige Juden am Schabbat verboten sind und welche erlaubt bleiben. Dabei wird deutlich, dass der Schabbat nicht nur als religiöse Vorschrift verstanden wird, sondern als Zeichen der Freiheit, der Unterbrechung von Leistungsdruck und der Erinnerung an Gottes Schöpfung sowie an die Befreiung aus der Sklaverei. Darüber hinaus regt das Material dazu an, über die Bedeutung eines arbeitsfreien Sonntags in der heutigen Gesellschaft nachzudenken und die eigene Gestaltung des Sonntags kritisch zu reflektieren.

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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I zum Themenbereich Zehn Gebote, Judentum, Schabbat und Sonntagskultur. Der Text ermöglicht einen lebensnahen Zugang zu religiösen Geboten und eröffnet zugleich interreligiöse Perspektiven. Methodisch bietet sich zunächst eine arbeitsteilige Erschließung der Textabschnitte an, bei der Lernende zentrale Aussagen markieren und in eigenen Worten zusammenfassen. Anschließend kann in Partner oder Gruppenarbeit erarbeitet werden, welche Bedeutung Ruhezeiten für Menschen heute besitzen. Die Aufgabenstellungen fördern unterschiedliche Kompetenzbereiche wie Reproduktion, Transfer und Reflexion. Besonders gewinnbringend ist eine Diskussion über gesellschaftlichen Leistungsdruck und die Frage, ob gemeinsame Ruhetage auch in einer säkularen Gesellschaft wichtig bleiben. Ebenso eignet sich das Material für kreative Methoden wie das Verfassen eines persönlichen Traumsonntags, das Erstellen von Vergleichstabellen zwischen Schabbat und Sonntag oder Rollenspiele zu Alltagssituationen. Der Text eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten für fächerübergreifendes Arbeiten mit Ethik oder Geschichte und unterstützt Lernende dabei, religiöse Traditionen als Orientierung für das eigene Leben zu verstehen.

In einem ersten Schritt werden Gebote und Verbote am Sabbat aus dem Text Material isoliert und daraus begründet. In einem zweiten Schritt wird die Sonntagsruhe bei Christen untersucht und begründet. Im nächsten Schritt wird die Seite der Gegner der Sonntagsruhe untersucht. In einem abschließenden Schritt wird die persönliche Meinung zu einem wöchentlichen religiösen Feiertag dargelegt und diskutiert.


Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 3. Gesellschaftlich-politische Verantwortung aus christlicher Motivation.

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