Der Einstieg gelingt über eine Selbstreflexion zu persönlichen Dingen, für die man brennt. An Material stellt dafür eine Zeichnung einer Flamme zur Verfügung. In diese wird ein Wortfeld mit Assoziationen zum persönlichen Einsatz im Alltag und in der Freizeit eingezeichnet. In einem weiteren Schritt werden Zitate der Bibel zum Symbol brennen und Feuer ausgewertet. Die Zitate sind im Material enthalten.
Anhand dieser Zitate wird im Plenum oder in Gruppenarbeit diskutiert, wie das Brennen des Extremismus konstruktiv genutzt werden kann. Diese große Menge Energie kann zerstören, jedoch auch erschaffen.
In einem abschließenden Schritt wird die Erzählung vom brennenden Dornbusch thematisiert. Dies kann über einen Boden Legebild geschehen. Der Aufwand dieser Methode kann durch eine Fantasiereise oder ein einfaches Vorlesen, der in Material enthalten, in Inhalte ersetzt werden.
Das Feuer der Ideen und der Wünsche brennt in Menschen und verbrennt sie doch nicht. Beim fundamentalistischen Extremismus in Religionen jedoch verbrennt der Extremist vor Hass. Während er sich selbst zerstört, zerstört er auch seine Umgebung.
Beim Brennen in Form des Heiligen Geistes an Pfingsten hingegen brennt der Mensch vor Liebe. Er will seine Umwelt verbessern. Er er will helfen und teilhaben am Leben der Menschen, anstatt es zu beherrschen und zu zerstören. Die symbolisiert auch der brennende Dornbusch, der die Macht Gottes enthält und dabei doch nicht durch sie zerstört wird.